Aal utsetten in der Schlie – DEHOGA wedder dorbi –

Etwa 16.000 Jungaale wurden in die „Freiheit“ entlassen. In Maasholm an der Schlei war wieder einmal Aal utsetten.

Viele Ehrengäste waren geladen und genossen bei bestem Wetter die Veranstaltung. Ehrengast zum wiederholten Male: Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther. Er packte beim Umladen der Aale auf die Boote auch tatkräftig mit an. Musste sich im Vorfeld einigen Fragen stellen, die unter anderem Gegner des geplanten Naturparks Ostsee, stellten. Auch die anwesenden Fischer hatten natürlich ihre Argumente gegen das, was geplant ist. Ministerpräsident Günther versprach, sich der Problematik anzunehmen.

Auch der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg war wieder vor Ort. Norbert Stark (Restaurant Stark Kappeln) hatte im Vorfeld mit seinen Mitarbeitern für die Aal-Schnittchen gesorgt, Kaffee gekocht und alles vorbereitet. Hans-Peter Hansen (Kreisverbandsvorsitzender) moderierte die Veranstaltung.

In den Jahren davor gab es eine Outdoor-Küche, die in diesem Jahr leider nicht in Aktion war, was von den Gästen sehr vermisst wurde. Hier hatte Jan Petersen (BBZ-Kantine im Kreishaus Schleswig) mit seinen AZUBIs Aal gebraten, Röstkartoffeln dazu, ebenso Aal in sauer und Räucheraal angeboten.

Organisator und Fischer Olaf Jensen verstand es auch in diesem Jahr in seiner Ansprache schwierige Themen anzugehen, ohne den nötigen Witz und Humor vermissen zu lassen.

Insgesamt eine – mal wieder – gelungene Veranstaltung.

Es wurden wieder Aal-Aktien angeboten. Eine der noch wenigen 100,-€ Aktien erwartet Simon Röhrs (Heidenreich&Röhrs Assekuranz Glücksburg).

Eine großzügige Spende übergab Thomas Menke, Vorstandsvorsitzender der Nord-Ostsee Sparkasse.

Text/Fotos: hansen voldewraa/knapstein

HOKLA Beiratssitzung in Rothenburg ob der Tauber

Aus ganz Deutschland kam man zur HOKLA-Beiratssitzung in das Hotel EISENHUT nach Rothenburg ob der Tauber.
Schleswig Holstein wurde vertreten durch Andreas von Oven, Geschäftsführer der Coast Collection oHG, zu der unter anderem das wunderschöne Hotel Eisenhut gehört, außerdem Vorsitzender der Fachgruppe Hotels im DEHOGA Landesverband und Hans-Peter Hansen, DEHOGA Kreisverbandsvorsitzender Schleswig-Flensburg und Bereiser der Deutschen Hotelklassifizierung.
Am Anreisetag hatte Andreas von Oven ein tolles Menü zubereiten lassen, das von einer fachlich versierten Weinverkostung begleitet wurde. Damit nicht genug, wurde die Gesellschaft zu einem nächtlichen Rundgang durch Rothenburg ob der Tauber eingeladen. Die Führung übernahm ein geschulter „Nachtwächter“, der viel Interessantes zu erzählen hatte.
Am nächsten Tag begann morgens die Beiratssitzung.
Im Vorfeld hatte man bereits Änderungsvorschläge für die Fortschreibung der Kriterien für die Zeit von 2025-2030 eigereicht. Nachdem die Tagungspunkte abgearbeitet worden waren, kam man zu diesem Thema. Viele, auch von Schleswig-Holstein angeregte Änderungen oder Verbesserungen, wurden in den Kriterienkatalog eingearbeitet, beziehungsweise übernommen.
Eine erfolgreiche Sitzung, wenn auch die Anreise aus Schleswig-Holstein sicherlich die weiteste war, so trifft man sich demnächst in Berlin oder vielleicht sogar an der Ostsee. 
Das Hotel Eisenhut besteht aus 4 Patrizierhäusern mit insgesamt 75 Zimmer. Restaurants, Tagung-und Banketträume, eine Bar, einen Wintergarten sowie eine Panoramaterrasse bieten für jeden Gast das passende Angebot.
Der Kaiser von Japan, Winston Churchill, Burt Lancaster, Erich Kästner, Mario Adorf oder auch Gunter Sachs zählten unter anderem zu den prominenten Persönlichkeiten , die das Haus besucht haben.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Wichtige Gespräche

Im Rahmen seiner  Tourismus-Woche traf sich Christian Dirschauer MdL (SSW) mit Hans-Peter Hansen vom Dehoga Schleswig-Flensburg zu einem Gespräch.  An Themen hatte es uns nicht gemangelt: Erhalt der 7% Mehrwertsteuer -ganz wichtig-, für die wir uns auch als SSW auf Landesebene einsetzen, der immer akuter werdende Fachkräftemangel in Gastronomie und Hotellerie, der wiederum auch zu unzufriedenen Gästen führt, weil diese zu lange warten müssen und viele andere Probleme, die unbedingt angegangen werden müssen, so Dirschauer

Es gibt zu viele behördliche Auflagen und der administrative Wahnsinn ist stetig zunehmend. Die Kommunikation der Behörden mit den Gastronomen lässt oft zu wünschen übrig und ist nicht auf Augenhöhe. Das ist nicht ok, wer eine Gaststätte betreibt, muss sich natürlich an geltende Regeln halten, aber es kann nicht sein, dass vor lauter Verwaltung keine Zeit mehr für die Gäste bleibt. Insgesamt wäre eine bessere Kommunikation mit der Stadt wünschenswert. Nicht nur für die Gastronomen sondern zum Beispiel auch bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, so Hansen.

Auch das Thema Tourismus-Abgabe als Alternative zur Bettensteuer ist natürlich ein Dauerbrenner, das wir auch kommunalpolitisch weiter bewegen wollen, ergänzt der Landtagsabgeordnete. Die Flensburger Innenstadt ist ein immer aktuelles Thema, an dem wir nicht vorbeigekommen sind: wie belebt man diese, was muss besser werden? Da ist natürlich die Toiletten-Situation der große Aufhänger. Wobei die Innenstadt insgesamt längst nicht schlecht ist, manches wird vielleicht auch schlecht geredet. Gesprochen wurde auch über die großen Veranstaltungen am Hafen, denen es an Regionalität fehlt. Was sehr schade ist, denn an regionalen Ausstellern fehlt es eigentlich nicht. Insgesamt war man sich einig: Zu vieles bei uns geht nicht, weil jemand Bedenken hat. Es fehlt der Mut zum Ermöglichen. Davon brauchen wir mehr, da ist man sich einig. Dirschauer bedankte sich für das informative Gespräch und die stets gute Zusammenarbeit mit dem DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg.

Text/Foto: hansen/voldewraa

von links: Hans-Peter Hansen , Christian Dirschauer MdL (SSW)

Wieder 19% auf Speisen? Geht gar nicht!

Duncan Buckley kam 1982 aus Dublin mit einem Koffer und 14,-DM in der Tasche in Kappeln an. Er wollte eigentlich nur seine Mutter besuchen und hat sich sofort in die Region verliebt, ist bis heute geblieben

Nach fast 30 Jahren erfolgreicher Arbeit am Hafen von Kappeln im „Alte Räucherei“ steht jetzt eine Vertragsverlängerung an. Mein Verpächter möchte, dass wir weiterhin das Geschäft führen.

Duncan überlegt aber ernsthaft, ob er diese Option wählen soll. Wenn wir wieder die 19% auf Speisen bekommen, wird es immer schwerer das Geschäft mit Gewinn zu führen. Personalmangel (dadurch verkürzte Öffnungszeiten) Corona bedingte Einbußen, immer teurer werdende Rohstoffe, überbordende Administration – so langsam reicht es, so Duncan. Obwohl ich noch voller Elan bin und über viele Ideen verfüge, muss ich mir ernsthaft Gedanken machen. Immer mehr Gäste sind schlecht gelaunt, meckern und sind unzufrieden. Nicht mit der Leistung im Lokal ist man unzufrieden, sondern aufgrund der gestiegenen Preise und dann besteht noch die Unsicherheit über die Zukunft. Es wird nicht am Urlaub gespart sondern im Urlaub, so Duncan.

Immer mehr Betten entstehen und die Gäste haben immer weniger Möglichkeiten essen zu gehen. Kappeln ist an einem Punkt angelangt, an dem die Menge der Touristen einfach nicht mehr in der Gastronomie verpflegt werden können. Lange Wartezeiten, keine Plätze: Auch dies verärgert viele Gäste.

Trotz fünffacher Gehaltserhöhungen in den vergangenen Jahren für meine Mitarbeiter bin ich am Ende. Es ist einfach nichts zu bekommen auf dem Arbeitsmarkt, resigniert Duncan.

Ich fange morgens um 7 Uhr an, Vorbereitungen, Kochen, Spülen und zwischendurch den Service unterstützen und dann abends noch die Reinigung des Lokals.

Soll ich jetzt das Ersparte in den kommenden Jahren aufbrauchen, nur um zu überleben? Das kann es nicht sein, so Duncan weiter. Wir werden sehen, wie die Politik entscheidet.

Text/Foto: hansen/voldewraa

Steckrübenköniginnen lernen sich kennen!

Seit 2010 ist Joanna I (Joanna Rohwer) nach einer stilvollen Inthronisierung im Schloss Glücksburg, Nordische Steckrübenkönigin im DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg. Seitdem – mit einer kurzen Kinderpause vertritt sie die Interessen des Kreisverbands und wirbt für die Steckrübe. Beginnend mit der jährlichen Eröffnung der Rübentage, über Besuche auf der „Grünen Woche Berlin“, am Schleswig-Holstein Tag oder auch in Dresden, war sie immer eine gerngesehene und interessante Botschafterin, die auch als Interviewpartnerin von den Medien in Szene gesetzt wurde. Nun möchte sie etwas kürzer treten und es wurde eine zweite Königin gesucht, die entweder alleine oder mit Joanna I die zukünftigen Aktionen begleiten wird. Joanna I gab bei einem ersten gemeinsamen Treffen ihre Erfahrungen an ZIA I (ZIA Schröder) weiter. Bei dem Treffen mit dem Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen wurden die Erfahrungen von Joanna weitergegeben und die „Marschrichtung“ für die kommenden Steckrübenfeste festgelegt. Außerdem wurden bereits neue Kleider anprobiert. Beginnend 2023 mit der Eröffnung auf der Schleiprincess in Kappeln (13. September 2023), Laekkerschmecker in Flensburg (29. + 30. September 2023), verkaufsoffenen Sonntag (1.Oktober 2023) und Herbstmarkt im Förde Park Flensburg ( 5. bis 21. Oktober, immer donnerstags bis samstags um die Mittagszeit, solange der Vorrat reicht), finden die ersten Termine statt.

Man kann sich auf zwei tolle Repräsentantinnen freuen, die beide Steckrübengerichte lieben und den Gedanken dieser erfolgreichen Aktion weitertragen werden.

Ich bin da sehr zuversichtlich – so Hansen, dass noch viele verschiedenen Auftritte auf die Damen warten werden.

Text/Foto: hansen/voldewraa

Foto von links: Joanna I (Joanna Rohwer) und Zia I (Zia Schröder) sichten die neuen Werbeprodukte für 2023

STADTWERKE FLENSBURG – DEHOGA SCHLESWIG-FLENSBURG

                           – Eine vielversprechende Kooperation –

Unlängst vereinbarte man eine Zusammenarbeit. Die Stadtwerke Flensburg und der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V. fanden heraus, dass man gemeinsam einiges erreichen könnte. Bei diversen Gesprächen wurde eine Strategie herausgearbeitet, die nun umgesetzt werden soll.

Für den DEHOGA Kreisverband ist es natürlich eine tolle Unterstützung, die wir durch die Stadtwerke Flensburg erfahren, so der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen.

Im Gegenzug werden die Kolleginnen und Kollegen von den Angeboten der Stadtwerke profitieren.

Frank Feustel, Abteilungsleiter Vertrieb Individualkunden umschreibt einige Themen, die in Zukunft unter anderem umgesetzt werden könnten.

Sei es die klassische Belieferung von Geschäftskunden im Sondervertragsbereich mit Strom und Erdgas. Energieaudit nach DIN 16247, verpflichtend für Nicht-KMU´s alle 4 Jahre. Außerdem gefördertes Energieaudit für den Mittelstand/KMU´s (bis zu 80% der Beratung und des Audits werden vom Staat gefördert). Auch ein Thema: Photovoltaik-Pacht – Einsparung aufgrund des Eigenverbrauchs, E-Mobilität und Lastganganalysen um gegebenenfalls Auffälligkeiten zu identifizieren und aufzuzeigen. Es zeigt sich eine Vielfalt von interessanten Angeboten, von denen man Gebrauch machen kann, ja sollte.

Wir, so Hansen und Feustel, freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Zusammenarbeit. 

Text/Foto: hansen/voldewraa/Stadtwerke Flensburg

Foto von links: Hans-Peter Hansen (DEHOGA).  Frank Feustel (Stadtwerke Flensburg) 

FREISPRECHUNG im „ROYAL WAREHOUSE“ zu Flensburg 


Bereits zum zweiten Mal stellte Dennis Winter (DEHOGA Kreisausbildungswart) und Inhaber vom „Royal Warehouse“ seine Räumlichkeiten für die diesjährige Freisprechung im Gastgewerbe zur Verfügung.
Modern, rustikal und außergewöhnlich die Einrichtung. So war es auch eine lockere Atmosphäre, als Mette Lorenzen (IHK Flensburg) die anwesenden Gäste begrüßte und der Hannah-Arendt-Schule und dem DEHOGA für die vertrauensvolle Zusammenarbeit dankte.
Nicht nur die ehemaligen AZUBIs, deren Eltern, Inhaber der Ausbildungsbetriebe, Mitglieder der Prüfungskommission
und Lehrer der Hannah-Arendt-Schule waren der Einladung gefolgt, sondern auch der Kreispräsident a. D. Ulrich Brüggemeier, der einige Grußworte an die Gäste richtete. Er gratulierte zum erfolgreichen Abschluss der ersten Ausbildungsphase nach der Schulzeit. Die heutige Abschlussfeier, so Brüggemeier, darf nicht darüber hinwegtäuschen, das viele Betriebe nach wie vor Probleme bei der Besetzung offener Lehrstellen haben. Die Zeugnisse, die sie heute erhalten, besitzen einen großen Wert, denn sie haben damit einen Ausbildungs-und Befähigungsnachweis erworben, auf den man jetzt aufbauen kann und sollte. So der ehemalige Kreispräsident weiter. Er schätze das hervorragende Engagement der DEHOGA Ausbildungsbetriebe sehr und sei gerne Gast in den Betrieben.
Mette Lorenzen und und Cornelia Molzen, beide IHK Flensburg, überreichten die Zeugnisse und gratulierten den „Absolventen“.
Einige der Gäste verließen danach die Veranstaltung, während für die Anderen ein Grillbüffett vorbereitet war. Gepflegte Getränke und tolle Gespräche sorgten für eine ausgelassene Stimmung.
Man kann den Unterstützern nicht genug danken, so DEHOGA Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen. Ein Dank geht an Behn Getränke Eckernförde, Pierre Schönbaum Gasthof Handewitt, Resch und Frisch und Sterling Coffee for professionals für die Unterstützung. Ebenfalls ein Dankeschön an Johannes Hartwig und Stefan Sowada (Hannah-Arendt-Schule Flensburg) für die Gestellung der Bühne.
Eine gelungene Veranstaltung, die im kommenden Jahr gerne so wieder stattfinden kann.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Ausgebuchtes Royal Warehouse 
von links: Stefan Sowada.  Ulrich Brüggemeier.  Mette Lorenzen

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

Nicht nur im Sektor Nachwuchsförderung sondern auch im Bereich Mitgliederwerbung hat der DEHOGA Kreisverband  Schleswig-Flensburg e.V. „aufgerüstet“. Bei Informationsgesprächen, kleine Jubiläen oder Geburtstage kommt die neue „Errungenschaft“ zum Einsatz.

Sekt von bester Qualität vom „Schloss Affaltrach“, gestaltet in Zusammenarbeit mit Hella Johannsen-Wiezorek und Weinfachmann und Ehegatte Sven Wiezorek (Kramer und Groth) findet große Anerkennung.

Schneeweiße Flasche mit einem hochwertigen Etikett weisen auf den DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg hin. Immer wieder bestaunt die gute Aufmachung und später der gutschmeckende Inhalt. Viele Flasche landen auch als DEKO in den Regalen vieler Beschenkter.

Anfänglich etwas reserviert, sind die Vorstandsmitglieder von der „Anschaffung“ überzeugt und werden auch in Zukunft weitere Aufträge platzieren.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Foto von links: Sven Wiezorek.  Hella Johannsen-Wiezorek

Vom Flyer zum QR-Code

Man sollte mit der Zeit gehen, so der stellvertretende Ausbildungswart Andreas Thieben vom DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V. Er wird es wissen, da er kontinuierlich auf den verschiedenen Ausbildungsmessen präsent ist. Gab man vor geraumer Zeit interessierten Schülern Flyer in die Hand, um auf die Ausbildungsberufe im Gastgewerbe hinzuweisen, musste man feststellen, dass viele kurz danach entsorgt wurden. Damit war der Sinn natürlich verfehlt. Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen ließ daraufhin Visitenkarten mit QR – Code drucken, die schon eher ihren Sinn erfüllten, da man diese leicht einstecken konnte.
Nun wurde ein QR-Code erstellt, der groß auf der Rückwand des DEHOA-Standes seinen Platz gefunden hat. Nicht nur gut sichtbar, leitet er die Interessenten direkt auf die Ausbildungssite des Kreisverbandes. Ohne Umwege kann man sich jetzt über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und deren Anforderungen informieren.
Eine wirkliche Erleichterung, so Thieben, der zum ersten Mal, zusammen mit Ardit Ahmaxhekaj den Code bei einer Berufsmesse – beim Kooperationspartner, der Kurt-Tucholsky-Schule (KTS), erfolgreich vorstellte.
Wir werden immer besser und mit einem tollen Equipment bringt es großen Spaß, so Andreas Thieben weiter. Wir freuen uns schon auf die nächsten „Auftritte“.

Besuch der Klasse KNG 22 

im Restaurant Sonne und Meer

Die Außenstelle Kappeln des Berufsbildungszentrum Schleswig hat seit dem Schuljahr 2022/2023 eine Berufsfachschulklasse mit dem Schwerpunkt Gastronomie und Nahrung, die von Katrin Porep geleitet wird. Der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg, vertreten durch Joachim Meyer (DEHOGA) und Hans-Peter Hansen (DEHOGA) hat sich bereit erklärt, die Ausbildungsziele vom BBZ fachlich zu unterstützen und quasi eine Kooperation einzugehen. Im Rahmen des Fachpraxisunterrichts unternahm die Klasse eine Exkursion zum Restaurant „Sonne und Meer“ nach Gelting Mole und folgte einer Einladung von Herrn Meyer und Herrn Hansen (DEHOGA), Grundlagen des Services am Gast direkt in einem Betrieb zu üben.

Wie begrüßt man einen Gast und heißt ihn willkommen?Dies war die erste Frage, die sich nach Ankunft der Schüler stellte. Hier war die Crew von Sonne und Meergefragt, die ihre Erfahrung und Kenntnisse gerne weitergab. Es wurde die hauseigene Getränkeauswahl vorgestellt, die Kaffeemaschine erklärt und dann gab es die Möglichkeit, sich seinen eigenen Heißgetränkewunsch „herzustellen“.

Als Nächstes wurde die Speisekarte besprochen. Joachim Meyer erklärte, wie die Speisekarte aufgebaut ist und dass es verschiedene Gararten bei Fleisch gibt und wie diese heißen. 

An die Menükunde folgte das Eindecken am Tisch. Eine Auszubildende des Betriebes, die extra an ihrem freien Tag erschienen war, deckte anhand eines fiktiven Menüs einen Tisch für 6 Personen ein und erklärte, warum Sie welches Besteck, welche Abstände und Gläser gewählt hatte. 

Nach den Erklärungen wurde die Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe durfte die Tische für ein Drei-Gang-Menü, inklusive Servietten brechen und Gläserwahl eindecken. Die zweite Gruppe konnte sich unter anderem beim Tragen von Teller oder Servieren von Getränken ausprobieren. Besonders das Tragen von 3 beziehungsweise 4 Teller wurde ausgiebig geprobt und schien viel Freude zu bereiten. Als sich dann die ersten Erfolge einstellten war man sichtlich erfreut.Anideli Minaya Sabe hat es sogar mit 4 Tellern „geschafft“!

Es wurde viel über das Eindecken, z.B. Gabel links und Messer rechts oder auch wie man mit Gästegruppen umgeht, Ansprache, Körperhaltung, Mimik und Gestik, vermittelt.

Es war ein toller Tag! Zum Schluss bedankten sich die Teilnehmer und fuhren anschließend mit viel neuem Wissen in die Schule zurück.“

Eine gelungene Kooperation zwischen Betrieb und Berufsschule. Danke an den DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg für diese Möglichkeit, so Frau Porep! Es sind weitere Aktionen geplant, auf die wir uns schon sehr freuen.

                       Foto von links: Nele Kuschner, RumyanaTsimpareva und Mohammed Al-Masabi.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/KNG22

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