Nordische Steckrübentage – Eröffnung ein voller Erfolg

Die diesjährige Eröffnung der 32. Nordischen Steckrübentage wurde in diesem Jahr im Restaurant GUDLAK im Hotel Intermar in Glücksburg gefeiert.
Im vollbesetzten Restaurant hatten die Gäste einen wunderbaren Blick auf die Flensburger Förde.
Nach der Begrüßung durch den DEHOGA Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen folgten Grußworte von DEHOGA Landespräsidenten Axel Strehl. Er hob hervor, wir wichtig die Vermarktung regionaler Produkte sei. Außerdem lobte er die hohe Anzahl der teilnehmenden Betriebe. 38 an der Zahl. Das sei schon ein tolles Ergebnis, das man im Kreisverband Schleswig-Flensburg erreicht habe, so Strehl weiter. Auch nicht unerwähnt ließ der Präsident, dass es ein tolles Gefühl sei, wieder – bedingt durch die 3 G Regel – ein fast normales Leben führen zu können und es der Gastronomie sehr helfe, dass diese Verordnung nun erlassen worden sei. Das sei das richtige Signal. Dem pflichtete DEHOGA
Ehrenpräsident Peter Bartsch bei.
Obwohl der Bundestagswahlkampf in vollem Gange ist, nahm sich die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen die Zeit, bei der Eröffnung dabei zu sein. Wurden in dieser Zeit eventuell Wahkampfparolen erwartet, weit gefehlt. Petra Nicolaisen ging auf die Geschichte der Steckrüben ein und betonte, sie sei froh einige Stunden abschalten zu können. Sie lobte das Engagement, das man nunmehr 32 Jahre für diese Aktion entwickelt. Kreispräsident Ulrich Brüggemeier tat in einer – ihm eigenen – launischen Rede kund, dass er immer wieder gerne beim DEHOGA zu Gast sei.
Bevor Steckrübenkönigin Joanna I (Joanna Rohwer) das Buffet eröffnete, bedankte sich Hansen beim Gastgeber Julian Haug, der kurz Haus und Konzept dieser  wirklich tollen Location mit angeschlossenem Hotel (Intermar) vorstellte. Außerdem ein großes DANKESCHÖN an Philipp Böttner, Küchenchef, der mit seiner Crew ein ausgezeichnetes Büffet aufgebaut hatte und an Dennis Kirilenko, der es mit seinen charmanten Service-Mitarbeitern verstanden hat, diesen Abend zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.
Wir möchten allen Unterstützern danken, so Kreisverbands-Geschäftsführer Günter Blankenagel (Fewo 1864 Flensburg), ohne die großzügige Unterstützung wäre es nicht möglich, ein Fest in dieser Art und Qualität zu veranstalten. Ein Danke richte er auch an Schatzmeister Ingo Sörnsen für dessen Hilfe.
Text/Fotos: hansen/voldewraa/brinkmeier



Kältefachmann“ für die Gastronomie und Hotellerie

Nick Schroeder, Mechatroniker für Kältetechnik mit Meistertitel hat den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt, mit dem Schwerpunkt Gastronomie, Hotellerie und artverwandte Betriebe.
Es ist immer das gleiche Problem. Abends, am Wochenende und dann im Sommer streiken Kühlung oder Lüftung, wer kennt das nicht.. Wenn nicht schnell Abhilfe geschaffen werden kann, dann wird es für den Gastronomen teuer, da zu den Reparaturkosten noch die eventuell verdorbene Ware hinzukommt, erzählt Nick Schroeder. Deshalb ist es wichtig einen schnellen Service anzubieten. Hier liegen bei mir die Schwerpunkte: Gewerbekühlschränken, Tiefkühlschränke, Kühlzellen, Wandkühlregale, Großküchen Kälteanlagen, Getränkekühlungen sowie Kühl-und Tiefkühltische. Außerdem gehören auch Klimaanlagen und Lüftungstechnik zu meinem Aufgabengebiet, so Schroeder weiter. Gerne unterstütze ich den DEHOGA Schleswig-Flensburg, da ich hauptsächlich im nördlichen Raum Schleswig-Holsteins unterwegs bin. Ein Anruf und eine Anfrage lohnen sich jederzeit, auch wenn man weiter südlich seinen Betrieb hat.
Erreichbar unter: Nord-Ostsee Kältetechnik   0163 – 153 10 59 oder info@no-kaeltetechnik. Montag-Donnerstag 7-16 Uhr, Freitag 7-13 Uhr. Ansonsten 24h Notdienst in dringenden Fällen außerhalb der Geschäftszeiten.
Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Matjestage im Förde Park Flensburg -Dank SJØ eine Erfolgsgeschichte-

Auch in diesem Jahr fanden die Matjestage im Förde Park Flensburg statt. Drei Wochen lang wurde eine Spezialität von FRIESENKRONE aus Marne angeboten.SJØ der „echte“ norwegische Matjes. Dieser Matjes wird in den klaren Gewässern vor Norwegen gefangen, reift innerhalb von 24 Stunden durch seine „heringseigenen Enzyme“ zum Matjes. Wird ohne Zusatzstoffe tiefgefroren und erhält dadurch seinen unverfälschten, ursprünglichen und natürlichen Geschmack. Erneut hatte Jan Petersen, Leiter der „Kantine im Kreishaus Schleswig“ Azubis für ein Praktikum freigestellt. Katharina Stefan und Dominik Kleefeld konnten so den Umgang mit dem Fisch lernen. Aber auch die Konversation mit den Besuchern des Förde Parks Flensburg war für beide interessant.Klassisch als „Hausfrauen Art“, die Sauce wurde zubereitet im Freienwill Krug von Ingo Sörnsen (DEHOGA) und mit der eigens kreierten „Mango-Kräuter Sauce“ von Hans-Peter Hansen (DEHOGA) waren diese Fischtage ein wirklicher Erfolg.Wir haben sehr viele „Stammgäste“, so Hansen und auf deren Meinung und ehrliche Einschätzung kann man sich wirklich verlassen. Noch nie gab es so viel Lob für einen Matjes, ohne Einschränkungen.SJØ kann und sollte man unbedingt weiter empfehlen, erzählte der Kreispräsident Ulrich Brüggemeier aus Schleswig. Nun muss man nur noch wissen, wo man diesen privat erwerben kann. Er probierte beide Saucen-Varianten und war voll des Lobes.Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen, Innenstadtmanager Bela Bergemann, Centermanager Michael Paul und viele, viele Besucher des Centers ließen sich die Matjes-Varianten schmecken.Eine gelungene Veranstaltung, die im kommenden Jahr wieder geplant ist. Ein großes DANKESCHÖN an das Centermanagement im Förde Park Flensburg FRIESENKRONE in Marne, BBZ Kantine im Kreishaus, Freienwill Krug und alle Unterstützer und Besucher.


Text/Fotos: hansen voldewraa/Privat

AAL utsetten in de SCHLIE

Über 150.000 Jungaale wurden beim 12. Aalusetten in Maasholm in die Schlei „entlassen“! Mit der Hoffnung als ausgewachsene Exemplare zurückzukehren.Die Population des Wanderfisches soll somit weiterhin unterstützt werden. Früher war der Aal neben dem Hering der Brotfisch der Schleifischer, der Bestand hat aber rapide abgenommen. So setzt man große Erwartungen in diese Aktionen.In diesem Jahr gab es so einige Änderungen im Programm. Die Schauküche, gestellt vom Ministerium in Kiel (MELUND) durch Herrn von der Geest konnte Corona bedingt im vergangenen Jahr nicht aufgestellt werden. Da in diesem Jahr nur geladene Gäste begrüßt wurden (3G), klappte es. Auch ein Zelt wurde vom MELUND großzügig zur Verfügung gestellt. Olaf Jensen (Organisator und Fischer), Nicole Knapstein, Geschäftsführerin von Sustainseafood und Hans-Peter Hansen DEHOGA Kreisverbandsvorsitzender Schleswig-Flensburg, hatten das in die Wege geleitet und bedankten sich bei Herrn von der Geest.Unterstützt von Jan Petersen, Leiter der „BBZ Kantine im Kreishaus Schleswig“ und AZUBI Katharina Stefan, die Aal in Gelee vorbereitet hatten und gebratenen Aal mit Röstkartoffeln vor Ort ausgaben, war das eine gelungene Präsentation.Schirmherr Peter Harry Carstensen (Ministerpräsident a.D.), Ehrengast Niclas Herbst (Mitglied im Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments), Kreispräsident Ulrich Brüggemeier, Amtsvorsteher und Bürgermeister der Region sowie viele Unterstützer trafen sich hier.Thomas Menke, Vorstandsvorsitzender der Nord-Ostsee Sparkasse, übergab einen Scheck in Höhe von 2500,00 Euro und Patrick Diehr, Fernsehkoch, sowie nachhaltiger Premium Caterer, war zum ersten Mal dabei und  ganz begeistert. Seine Firma die „ KOCHFABRIK” unterstützt Umweltaktionen mit 10% ihres Gewinns. Eine lobenswerte Angelegenheit, zumal in diesem Jahr die „AAL Utsetten“ Initiative davon profitierte.Peter Harry Carstensen überreichte den Wanderpreis „Goldene Reuse“ an Ulrike Rodust, die sich viele Jahre für die Fischerei im EU-Parlament stark gemacht hat. Stine (Christel Fries, Eckernförde) las ein Gesicht über den Aal vor und verteilte dann BEHNs Küstennebel mit dem Hinweis, dieser dürfe nicht im Raum sondern nur draußen getrunken werden. Wieder einmal eine gelungene Veranstaltung.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/privat

Nordische „STECKRÜBENTAGE“ werden eröffnet!

Bereits seit 32 Jahre gibt es nunmehr die Nordischen Steckrübentage. Seinerzeit von Jens Larssen und Schleswiger Kollegen etabliert um die Nachsaison zu verlängern, ist diese Veranstaltung ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender vom DEHOGA Schleswig-Flensburg. Mittlerweile nehmen 38 Betriebe aktiv an dieser Aktion teil. Ein tolles Ergebnis, so Ingo Sörnsen Schatzmeister und Inhaber vom Freienwill Krug. Es ist toll zu sehen, dass so viele Betriebe dabei sind,Am 20. September 2021 findet die Eröffnungsveranstaltung im Restaurant &Strandbar “GUDLAK“ (Hotel Intermar) in Glücksburg statt. Es werden wieder zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie Gäste aus Politik, Wirtschaft und Presse erwartet.Eine wunderschöne Location, direkt an der Förde gelegen, schwärmt DEHOGA Geschäftsführer Günter Blankenagel. Ein würdiger Rahmen für die Eröffnungsfeier. Unsere „Steckrübenkönigin JOANNA I (Joanna Rohwer) wird die Gäste begrüßen und freut sich bereits ebenfalls auf die Veranstaltung.Leckeres, im Freienwill Krug von Birgit und Ingo Sörnsen gekochtes Rübenmus, wird von AZUBIs aus der „Kantine im Kreishaus“ und Hans-Peter Hansen den Besuchern im Förde Park Flensburg im Rahmen der Herbstveranstaltung und des 25jährigen Bestehens des Centers angeboten. Termine: 7. bis 23. Oktober 2021, immer donnerstags bis samstags, um die Mittagszeit. Ausgabe solange der Vorrat reicht.In Schleswig hat der Verkauf von Steckrübenmus am Capitolplatz auch eine sehr lange Tradition. Hierfür verantwortlich zeichnet Uwe Lüth, Hotel Hohenzollern Schleswig. Termin: 23. bis 26. September 2021.

Steckrübenkönigin Joanna I (Joanna Rohwer)
Hans-Peter Hansen Fabo Schwan Benni Magnussen

BÜFFELN statt arbeitslos TQ-ein Erfolgsmodell


Teilqualifizierung (TQ) in der Hotel- und Gaststättenbranche ist eine Möglichkeit dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken. Bereits seit einem Jahr läuft diese Aktion, die von der Agentur für Arbeit, der IHK Flensburg, dem DEHOGA Schleswig-Flensburg und der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein ins Leben gerufen wurde.
Ungelernte Mitarbeiter, Quereinsteiger, Aushilfen oder Saisonkräfte erhalten die Möglichkeit sich beruflich weiterzuentwickeln. Diese Maßnahme geht über drei Jahre. Im Sommer wird in den Betrieben normal gearbeitet und dann im Winter wird diese Qualifikation theoretisch weitergeführt. Pro Jahr gibt es zwei Module, Wenn alle Module erfolgreich absolviert worden sind, so besteht die Möglichkeit – das ist allerdings auch das Ziel – vor der IHK den regulären, beruflichen Abschluss zu erreichen.
Im Benen-Diken-Hof in Keitum auf der Insel Sylt fand nun eine Pressekonferenz statt. Nach Einführungen von Hans-Martin Rump, Leiter der Agentur für Arbeit, Björn Ibsen, Hauptgeschäftsführer der IHK Flensburg, Kay Kornatzki, Geschäftsführer der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und Stellungnahme vom DEHOGA Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen (Schleswig-Flensburg), erzählte Solveig Jacobsen, Mitarbeiterin im Benen-Diken-Hof und erfolgreiche Teilnehmerin der TQ-Maßnahme über ihre Erfahrungen.
Nach jahrelanger, erfolgreicher Arbeit, begonnen als Spülerin, habe sie gemerkt, dass das noch nicht alles sein konnte. Nach Bekanntwerden dieser Aktion und Rücksprache mit ihren Arbeitgebern Anja und Claas-Erik Johannsen gab es keine Zweifel mehr, hieran wolle man teilnehmen. Mit sehr gut wurden die ersten beiden Module von Solveig gemeistert und es bringe ihr immer mehr Spaß. Das Erlernte fließe in die tägliche Arbeit mit ein. Mittlerweile ist sie nicht nur in der
Frühstücksküche, sondern auch im a la carte Geschäft zu finden.
Unser größtes „Gut“ sind unsere Mitarbeiter, so Class-Erik-Johannsen. Meine Frau Anja und ich haben uns fortan für die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter bemüht. Dies sei auch mit Erfolg gekrönt, Beispiel Solveig Jacobsen. Es erfüllt uns mit Freude zu erleben, mit wieviel Einsatz und Elan unsere Mitarbeiter die aufgetragenen Aufgaben erfüllen. Eine gute Ausbildung ist das Fundament für die weitere, berufliche, Zukunft.
Es hatten sich zu der ersten TQ 18 Teilnehmer angemeldet und bis auf eine Person werden alle weitermachen. Ein Ergebnis, dass uns hoffen lässt, resümiert Hans-Martin Rump. Bei Interesse solle man sich bitte an die genannten Institutionen wenden. Es gibt noch freie Plätze für den nächsten Jahrgang, beginnend im Herbst 2021.

Text/Fotos: Hansen voldewraa

Claas-Erik Johannsen stehend am Pressetisch
von links: Solveig Jacobsen Claas-Erik und Anja Johannsen

Ein NEUER STERN über Wassersleben

Nachdem das Hotel Wassersleben, direkt an der Flensburger Förde gelegen, bei der kürzlichen “Deutschen Hotelklassifizierung” 4 Sterne erreichte, will sich Patron Eicke Steinort nunmehr auf seine Kernkompetenz besinnen und in seinem kleinen, feinen Restaurant „Der Steinort“ einen Michelin-Stern erkochen.Als All-Day-Dinning Restaurant wurde der ehemalige Saal restauriert, modernisiert und in ein gemütliches Restaurant umgewandelt, mit großer Terrasse und Blick auf die wunderschöne Förde. Mittlerweile wird ein ganz in der Nähe liegender Strand-Pavillon ebenfalls bewirtet. Das Gesamtkonzept, Hotel und drei unterschiedliche Restaurants haben mittlerweile überzeugt und erfreuen sich großen Zuspruch. Die anfallenden Aufgaben im Hotel hat die Hotel-Direktorin Corinna Hagedorn übernommen. Mir wurde beides zuviel und da habe ich mit Corinna die richtige Unterstützung gefunden und weiß das Hotel in guten Händen, während ich mich um meine Restaurants kümmern kann, so Eicke.Corinna hat zuerst BWL studiert und dann in verschiedenen Hotels Erfahrungen gesammelt. Unter anderem im Maritim Airport Hannover und Cliffhotel auf Rügen. Als sie dann von der vakanten Position in Wassersleben erfuhr, sich die Web-Site angeschaut hatte, war sie gleich überzeugt, hier die richtige Aufgabe gefunden zu haben. 

Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Eicke Steinort und Corinna Hagedorn

Neuer SUNDOWNER -Treffpunkt direkt an der Schlei

Oliver Firla ist als umtriebiger und fachlich versierter Gastronom weit über die Grenzen bekannt. Ob Gasthaus ODINS HAITHABU, mittlerweile mit integriertem ODINS HOFLADEN, die Wikingerschänke in Busdorf, das Haithabu-Café im Wikinger Museum oder das OCCO auf der Gottorfer Schlossinsel, jedes dieser Lokale wird individuell und fachlich – mit einem überzeugenden Konzept – geführt.Oliver Firla, gleichzeitig 1. Vorsitzender bei FEINHEIMISCH, hat sich natürlich den Produkten aus der Region verschrieben und das sehr erfolgreich.Nun hat Firla die Zeit des Lockdowns genutzt um ein weiteres Standbein zu schaffen. Mit ODINS VINBAR hat er direkt den Geschmack seiner Gäste getroffen.Mit Blick auf die Schlei, eingebettet im Garten unter alten Bäumen hat er diese Terrasse geschaffen, die von gläsernen Wänden eingerahmte Fläche lädt zum Verweilen und genießen ein.Nordische Tapas und ausgesuchte Weine bilden den Schwerpunkt des Angebots. Die Sylter Auster ist ebenso zu finden, wie der hauchdünn geschnittene Schinken mit Oliven. Feinheimischer Käseteller, Gemüseteller, das alles mit hausgebackenem, frischen, Brot. Auch ein Regenschauer beendet nicht den Besuch in Odins Vinbar, da große Schirme Schutz bieten. So mieten auch immer wieder größere Gruppen oder Vereine die Vinbar an, um individuell und gemütlich unter sich zu feiern.Zehn Weine stehen auf der Karte und damit decken wir alle Geschmacksrichtungen ab, so Firla. Übersichtlich, geschmackvoll, eben fein, so lässt man es sich bei einem traumhaften Sonnenuntergang gut gehen. Mehr braucht man nicht zum „Glücklichsein”, so Firla weiter.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/privat

An den Spargel, fertig, los!


Unter diesem Motto fanden die diesjährigen Spargeltage im Förde Park Flensburg statt. Die Besucher konnten frisch gekochte Spargel-Creme-Suppe, zubereitet im Freienwill Krug von Ingo Sörnsen, gebratenen Spargel, sowie Spargel-Salat mit frischen Erdbeeren kostenfrei probieren. Der gebratene Spargel und der Spargelsalat wurden frisch vor Ort zubereitet.

Hans-Peter Hansen DEHOGA Kreisverbandsvorsitzender, Lennart Janns (Ex-Azubi vom Freienwill
Krug) und Safar Scandari, Auszubildender aus der Kantine im Kreishaus, Schleswig waren vor Ort.

Wie auch in den Jahren zuvor stellte Jan Petersen,
Küchenleiter in der Kantine im Kreishaus einen AZUBI für ein Praktikum frei.

Bei Safar ein besonderes Erlebnis. 6 Monate schlug er sich zu Fuß aus Afghanistan nach Deutschland durch. Lernte deutsch, hatte einige Jobs, bevor
er in die Küche von Petersen kam. Dieser erkannte sofort das Potential des jungen Mannes und
bot ihm eine Lehrstelle als Koch an. Mittlerweile im 2. Jahr mit Freude dabei.

Auch im Förde Park Flensburg zeigte sich, dass er Freude am jetzigen Beruf hat. Vorbereitung, Fertigstellung und Ausgabe von den angebotenen
Spargelspezialitäten

bereiteten ihm sichtlich Freude. Da er in seinem Heimatland als gelernter
Schneider gearbeitet hat, nicht selbstverständlich.

Es ist schön zu sehen, dass Safar die gestellten Aufgaben so gut erledigt hat, resümiert Hansen, der unter den vielen Besuchern auch den
Kreispräsident Ulrich Brüggemeier begrüßen durfte.

Außerdem möchte ich mich beim Centermanagement, den vielen Helfern und dem
Hornbrooker Hof aus Nehms bedanken, der diese Aktion mit Ware unterstützt
hat und auch vor Ort einen Verkaufsstand aufgebaut hatte.

Trotz Corona-Verordnungen, auf deren Einhaltung genau geachtet wurde, eine tolle Aktion. Viele Gespräche über die Möglichkeiten einer Ausbildung in der
Gastronomie und der

Aufgabe des DEHOGA, besonders in der jetzigen Zeit.

Es ist Licht am Tunnel und wir sehen sehr optimistisch in die Zukunft, so Hansen, wenn auch noch viele Anforderungen vor uns liegen.

DEHOGA Expertise von der Stadt Flensburg erwünscht

In der vergangenen Zeit hatte man immer wieder versucht, Kontakt zur Stadt Flensburg herzustellen, um Fragen über die
Gastronomie, Hotellerie und Tourismus beantwortet zu bekommen oder aber auch die Mitarbeit anzubieten. In der wunderschönen Hafenstadt, direkt an der

dänischen Grenze schlummert ein großes Potential. In den letzten Jahren wurde die Expertise immer mehr angefragt, beziehungsweise hat man Vorschläge versucht 

in den Entscheidungen mit einzuarbeiten. Oberbürgermeisterin Simone Lange hat seit Ihrer Wahl kein Geheimnis daraus gemacht, dass Sie die Stadt Flensburg

nach vorne bringen möchte und moderner aufgestellt sehen möchte.

Mittlerweile ist der DEHOGA Kreisverband im Innenstadtbeirat und jetzt auch in den Wirtschaftsbeirat berufen worden. Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen

hat diese Aufgaben gerne angenommen, da seitens der Gastronomie und Hotellerie einige Entscheidungen und Beschlüsse nicht wirklich nachzuvollziehen waren.

Nur wenn wir dabei sind, uns den Fragen stellen und unsere Expertise einbringen, können wir gemeinsam befriedigende Ergebnisse erzielen, erzählt Hansen. 

So wurde in der Zeit der Pandemie solange um die Genehmigung zur Aufstellung von Heizpilzen in der Außengastronomie „gekämpft“, hatte die Unterstützung der Oberbürgermeisterin und

vielen Parteien, dass es nun letztendlich erfolgreich war.

Bei der ersten Zusammenkunft im Wirtschaftsbeirat bekam Hansen die Möglichkeit nach einer kurzen Vorstellung das Wort zu ergreifen. Ich wünsche mir für unsere Kolleginnen und Kollegen, 

dass Entscheidungen schneller, mit Augenmaß und Flexibilität getroffen werden. Es muss Gäste orientierter vorgegangen werden, denn der Tourismus ist für Flensburg ein große Einnahmequelle. 

Ein Vertreter der IHK Flensburg wünschte sich unter anderem, dass sich das Investitionsklima verbessert. So gibt es viele Punkte, die nun gemeinsam angegangen werden sollen. 

Sehr hilfreich ist dabei auch die neu besetzte Stelle des Stadtmanagers. Diese übernahm Bela Bergemann, der auch sogleich den Kontakt zu den „Akteuren“ sucht.

Last but not least – Hans-Peter Hansen wurde von der Oberbürgermeisterin zu einem Gespräch über die Beherbergungsabgabe (Bettensteuer) eingeladen. Dort hat man gemeinsam über die Abschaffung 

nachgedacht und neue unvermeidbare Quellen für die Finanzierung des Tourismus gesprochen. Sehr hilfreich, so Hansen, ist die Tatsache, dass die Betreiber der drei größten Hotels in Flensburg tatkräftig 

mitarbeiten wollen, damit dieses Vorhaben gelingt.

Die Weichen sind gestellt für eine hoffentlich „blühende Zukunft“ der Stadt Flensburg nach der Pandemie. 

 

Text/Fotos: hansen/voldewraa/privat

Oberbürgermeisterin Simone Lange Hans-Peter Hansen

Wirtschaftsbeirat – 1. Sitzung