Warum soll ich Mitglied werden im DEHOGA ?

Diese Frage musste sich der 1. Vorsitzende vom DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg, Hans-Peter Hansen, einige Male anhören, wenn er Frank Oliver Faber in seinem Restaurant

„Ollis Weinlounge“ in der Flensburger Fußgängerzone  besuchte.

Herr Faber ist ein ausgezeichneter Gastronom, den ich von früher kenne. Er hat es in wenigen Jahre geschafft, sich einen Namen mit seiner Weinlounge und gutem Essen in der

Region zu erarbeiten, hat ein ausgefallenes Angebot und bildet dazu noch erfolgreich aus. So ein Mann muss bei uns Mitglied werden, so Hansen.

Argumente wie: Brauche ich nicht, ist mir außerdem zu teuer, musste sich der Kreisvorsitzende anhören. Danach habe er „Olli“, wie er genannt wird, ihn in Ruhe gelassen.

Umso überraschter war man im Kreisverbands-Büro, als ein Schreiben von Faber eintraf und er sich für die ausgezeichnete Arbeit des DEHOGA in Corona-Zeiten

bedankte. Er habe sich jetzt mehr mit den Vorteilen einer Mitgliedschaft beschäftigt und wolle nun beitreten, außerdem einige Kollegen ebenfalls davon überzeugen.

Das hat mich sehr gefreut, so Hansen, zeigt es doch, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Würde mir wünschen, dass noch viele Nichtmitglieder diesem Vorbild folgen würden.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/privat

Herzlich Willkommen zum Arbeitsfrühstück!

Mit diesen Worten begrüßte Petra Nicolaisen (MdB) die geladenen Gäste im „Westerkrug“ Wanderup. Gekommen waren Vertreter der Bundes- Landes- und Kommunalregierung, sowie

Touristiker aus der Region. Eingeladen war ebenfalls der DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg. Den vertraten der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen und der

Kreisverbandsgeschäftsführer Günter Blankenagel.

Gleich zu Beginn bekam Hansen das Wort und berichtete über die Situation der Gastronomie und Hotellerie in der Corona Zeit, den Widrigkeiten und vor allem von dem großen

Unverständnis, das in den Kollegenkreisen herrscht, aufgrund der sich immer wieder ändernden und schwer nachzuvollziehenden Verordnungen. Günter Blankenagel ergänzte diese Aussagen.

Er bezog sich auf die Situation im Ferienhaus und Ferienwohnung Segment und den teilweise schwer verständlichen Auflagen der Stadt Flensburg.

Nach einigen anderen Wortmeldungen gesellte sich dann der Ehrengast,  der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß (MdB) in die Runde.

Leider hatte er sich, aufgrund hohem Verkehrsaufkommen, ein klein wenig verspätet.

Er referierte über die Allgemeinlage, über das, was in Berlin verhandelt worden ist und wie die Aussichten stehen. Es entstanden viele Dialoge und Bareiß verstand es, sich den Fragen 

der Gäste zu stellen und diese auch zu beantworten. Viele allgemeine Äußerungen sorgten zwischendurch für Heiterkeit in der Runde.

Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und die Bundestagsabgeordnete Nicolaisen drängte den Staatssekretär zum Aufbruch, da ein weiterer Termin in der Region anstand.

Blankenagel und Hansen nutzen die Gelegenheit dem Ehrengast ein Präsent es Kreisverbandes zu überreichen, darunter auch ein Gläschen Steckrübenmarmelade.

Text/Foto: hansen/voldewraa/Blankenagel

von links: Hans-Peter Hansen (DEHOGA) Petra Nicolaisen (MdB) Thomas Bareiß (MdB) Thomas Jepsen (sitzend – Kreistag)

! Wichtiges Corona-Update !

Liebe Mitglieder,

leider wurde in der Stadt Flensburg der 7-Tage-Wert von 36 erreicht und damit die Vorwarnstufe, die die Stadt Flensburg dazu zwingt, die nach Landeserlass geltenden Verschärfungen für Flensburg in Kraft zu setzen. Ab heute Abend 18 Uhr (25.10.2020) gelten damit in Flensburg folgende neue Regeln:

Mund-Nasen-Schutz: 

Dieser wird verpflichtend in den Bereichen, in denen die in der Corona-Bekämpfungsverordnung genannten Abstände nicht eingehalten werden können. Hierzu zählen der Südermarkt, der Nordermarkt sowie die Straßen Rote Straße, die untere Angelburger Straße, der Holm und die Große Straße. Diese Verpflichtung gilt auch für Besucher*innen auf dem Wochenmarkt am Südermarkt sowie für Marktbeschicker*innen. 

Gastronomiebetriebe: 

in der Zeit von 23:00 Uhr bis 06:00 Uhr sind diese geschlossen zu halten.

Veranstaltungen: 

Hier sind nun 500 Teilnehmer*innen (außen) und 250 Teilnehmer*innen (innen) als Obergrenze festgelegt. Sportdarbietungen im Innenbereich bleiben bei begrenzter Teilnehmerzahl und Einhaltung der Auflagen möglich, bedürfen jedoch eines abgestimmten Hygienekonzeptes.

Feierveranstaltungen sowie private Feiern: 

werden auf 25 Teilnehmende begrenzt, sofern diese in öffentlichen Räumen stattfinden. In privaten Räumlichkeiten liegt die Obergrenze bei 15 Teilnehmenden.

Nähere Infos entnehmen Sie bitte der Homepage der Stadt Flensburg: www.flensburg.de/Corona

Foto: hansen/voldewraa

Aal aussetzen mit dem Ministerpräsidenten


Trotz nicht so positiver Wettervorhersage schien an diesem Tag die Sonne,
als man sich wieder im Hafen von Maasholm zu “Aal aussetzen” zusammenfand.

Wie in den Jahren zuvor waren sehr viele Ehrengäste der Einladung von
Fischer Olaf Hansen und Nicole Knapstein (Geschäftsführung Verein zur
Förderung einer nachhaltigen Fischerei e. V.) gefolgt.

Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident a.D. und Schirmherr der
“Aal-utsetten-Initiative” begrüßte die Gäste mit einer launigen Rede. In der
Zwischenzeit war der amtierende Ministerpräsident

Daniel Günther eingetroffen, der sich ebenfalls für die Aktion “Aal
utsetten” aussprach. Diese Aktion hat mittlerweile Tradition und heute
werden über 50.000 Jungaale ausgesetzt. Es ist

eine tolle Aktion, die immerhin schon seit 2010 stattfindet, so der
Ministerpräsident. Mit dieser Aktion soll die Aal-Population gestärkt
werden, damit irgendwann der Aal wieder den Platz einnimmt,

den er vor Jahrzehnten inne hatte. Mittlerweile werden wieder mehr Aale
gefangen, so der Jungfischer Ross aus Schleswig. Aber es ist noch ein weiter
Weg, den wir beschreiten müssen. Immerhin dauert es

3 bis 4 Jahre, bis die kleinen Glasaale die Größe von etwa 45 Zentimetern
erreichen. Das ist das Mindestmaß, das der Fisch erreicht haben muss, bevor
er gefangen werden darf.

Ehrengäste bei dieser Aktion waren unter anderem: Petra Nicolaisen (MdB),
Johannes Callsen (MdL), Kreispräsident Ulrich Brüggemeier und Stadtpräsident
von Flensburg, Hannes Fuhrig, Rainer Haulsen Fraktionsgeschäftsführer der
CDU,

Land-und Stadträte, Bürgermeister aus der Region, um nur einige zu nennen.

Mit dabei war auf Einladung auch der DEHOGA Kreisverband
Schleswig-Flensburg. Deren Mitglieder Jan Petersen (BBZ Kantine im Kreishaus
Schleswig) mit seinen AZUBIs Katharina Stefan und Steffi (Stefanie) Krauße,

Ingo Sörnsen (Freienwill Krug), Norbert Stark (Restaurant Stark Kappeln),
Jana Blümel (Restaurant Kuhhaus Gut Damp) und Hans-Peter Hansen (Media &
Gastro Consulting) auch in diesem Jahr die Aktion

unterstützen. Eigentlich sollten in einer Showküche Leckereien vom Aal
zubereitet und den Gästen zur Verkostung gereicht werden. Dies war aber
leider aufgrund der Hygieneverordnung nicht möglich, da

man nicht den nötigen Platz zur Verfügung hatte. Im kommenden Jahr werden
wir einen erneuten Versuch starten so Hansen.

In kleinen Booten fuhr man auf die Schlei – auch hier gab es Beschränkungen.
Es durften diesmal weniger Personen auf einem Boot sein. Die Köche des
Kreisverbandes hatten aber trotzdem ein “eigenes” Boot, das von

Bootsführer Harald Lass gesteuert wurde. Auf prominenten Besuch mussten die
Gastronomen auch nicht verzichten. Staatssekretärin Frau Dr. Dorit Kuhnt
gesellte sich gerne zu den Köchen und half fleißig

beim Ausbringen der Jungaale.

Zurück im Hafen, gab es Kostproben vom Räucheraal, Kaffee und Kuchen. Bei
den verschiedenen Grußworten wurde erneut auf die Notwendigkeit des “Aal
aussetzen” aber auch auf die Nöte der Fischer eingegangen.

Insgesamt, trotz der vielen Einschränkungen, eine gelungene Veranstaltung.
Es wurde kräftig für die AAL AKTIE geworben. (www.aalaktie.de)




Text/Fotos: hansen/voldewraa/privat




von links: Bootsführer Harald Lass, Jan Petersen, Norbert
Stark, Jana Blümel, Hans-Peter Hansen, Steffi Krauße, Dr. Dorit Kuhnt,
Ingo Sörnsen, Katharina Stefan
von links: Johannes Callsen (MdL) Ingo Sörnsen Hans-Peter
Hansen Steffi Krauße Katharina Stefan Jan Petersen Petra Nicolaisen
(MdB)
von links: Petra Nicolaisen (MdB) Eckhard Voß (Mohltied) Peter
Harry Carstensen (MP a.D.) Johannes Callsen (MdL) Daniel Günther (MP
S-H)

AZUBIS werben AZUBIS

Unter diesem Motto fand die 8. Berufsmesse in der Siegfried-Lenz-Schule in Handewitt statt. Wie auch in den vergangenen Jahren unter der

Teilnahme vom DEHOGA Kreisverband Schleswig-Flensburg.

Diesmal allerdings unter beschwerten Bedingungen. Ein aufwendig ausgearbeitetes Hygienekonzept ließ lediglich 2 Informanten pro Stand zu.

Diese ehrenamtliche Aufgabe übernahmen der Kreisausbildungswart Kim Babilonski (Das James Sonwik) und Andreas Thieben,

Veranstaltungsleiter beim stellvertretenden Ausbildungswart Dennis Winter (Royal Service Flensburg). Die Veranstaltung war wieder bestens organisiert,

so Babilonski und wir hatten viele interessante Gespräche, die in einer Art Speed-Dating abgehalten wurden. Die neuen Visitenkarten mit dem QR-Code wurden

auch gut angenommen. Anstelle von Flyer kommt man hier durch den Code direkt auf die Web-Site des Kreisverbandes um

sich dort über die einzelnen Berufsbilder zu informieren und gleichzeitig die Ausbildungsbetriebe ausfindig zu machen.

Das erspart uns viel Papier, ist zeitgemäß und immer aktuell,  erzählt Andreas Thieben.

Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen bedankte sich vor Ort bei den Beiden und war sichtlich froh, dass so eine fachkundige Beratung vor Ort war.

Im kommenden Jahr klappt es ja vielleicht mit einer größeren Standbesetzung und dann sind AZUBIS wieder die zusätzlichen Ansprechpartner, getreu dem

Motto: AZUBIS werben AZUBIS.

Text und Foto: hansen/voldewraa

Foto von links: Kim Babilonski , Andreas Thieben

Bo Teichmann – ein Hotelier aus Leidenschaft – expandiert

Bo Teichmann kann man als Quereinsteiger bezeichnen.

Gelernter Einzelhandelskaufmann, Geschäftsführer der Mittelmanns Werft in Kappeln und bekennender Naturfreund und begeisterter Wassersportler. Ich fühle mich in Kappeln sehr wohl, so Teichmann. Diese Stadt hat eigentlich alles, Wasser, Natur und ist mittlerweile ein Hotspot für Einheimische und Touristen geworden. Die Leute sind gierig nach Aktionen und das kommt mir sehr entgegen. Er verfolgte, wie sehr sich Kappeln entwickelte und entschloss auf diesem Sektor auch aktiv zu werden..

Als seinerzeit Thomsens Motel zur Disposition stand reifte endgültig der Entschluss und er konnte das erste eigene Hotel sein eigen nennen. Es wurde modernisiert und wird jetzt unter dem Namen Schlei Hotel geführt.

2019 kam der alte Getreidespeicher am Südhafen dazu, der seinerzeit schon als Hotel in der Planung war. Hier werden 30 Zimmer (20 qm) entstehen. Viele alte Wände bleiben stehen und es soll der Speicher-Charakter in Abstimmung mit dem Denkmalschutz erhalten bleiben. Keine leichte Aufgabe, aber die Zusammenarbeit funktioniert vorbildhaft. Ein Gastronomie Konzept beinhaltet, Frühstücksraum, und einen Gastronomiebereich, der mit Blick auf den Hafen zu Verweilen einlädt.

Während der Planungsphase wurde der Pierspeicher im Nordhafen zur Bewirtung angeboten und dieses Angebot wurde ebenfalls angenommen mit dem Hinblick – Kappeln eine „Speicherstadt“, unter der Leitung von Bo Teichmann.

Somit ist er für drei ausgefallene Hotels zuständig, die in der Region ihresgleichen suchen.

Den gastronomischen Sachverstand hat sich Teichmann mit Manon Möller (Südspeicher und Schlei Hotel) und Martina Kink (Pierspeicher) in die Hotels geholt, die für die Leitung dieser Häuser zuständig sind.

Text/Fotos: hansen/voldewraa:

Bo Teichmann
Manon Möller , Bo Teichmann , Martina Kink vor dem Pierspeicher

Matjes Tage im Förde Park Flensburg

Drei Wochen stand die DEHOGA Show-Küche in der Mall vom Förde Park Flensburg.

Mit Matjes-Spezialitäten von der Firma FRIESENKRONE aus Marne konnte man die Besucher mehr als überzeugen. Auch wenn sich – bedingt durch Corona und das außergewöhnlich heiße Wetter – die Besucherzahlen nicht gerade positiv auswirkten, so haben wir doch unser Ziel erreicht, so DEHOGA Kreisverbandsvorsitzender Hans-Peter Hansen. Wir hatten viele nette Gespräche, teils mit Interessierten für die Berufsausbildung in der Gastronomie, teils mit Kolleginnen und Kollegen sowie Besucher des Centers. Mittlerweile gibt es einen Stamm von Gästen, die immer wieder die Kreationen der DEHOGA-Köche ausprobieren. Ulrich Brüggemeier, Kreispräsident des Kreises Schleswig-Flensburg, Petra Nicolaisen (MdB) sowie Stadtpräsident Hannes Fuhrig lobten nicht nur den Matjes, sondern auch die im Freienwill Krug von Ingo Sörnsen produzierte Apfel-Gurken-Zwiebel Sauce. Günter Blankenagel Kreisverbands-Geschäftsführer schloss sich diesen Meinungen an.

Sichtlichen Spaß an der etwas anderen „Arbeit“ hatten auch die AZUBIs aus der BBZ Kantine im Kreishaus Schleswig. Ausbilder Jan Petersen stellte erneut seine „Schützlinge“ für ein Praktikum zur Verfügung. Hier lernen sie auch mal den Umgang mit dem Gast, man bekommt direkt Kritik oder Lob zu spüren und das ist eine sehr gute Erfahrung. Nach jedem „Einsatz“ kommen sie zurück in die Arbeit und haben viel zu erzählen, so Petersen. Christopher Martinsen und Katharina Stefan waren neben Stefan Lorenz und Hans-Peter Hansen an dieser Aktion beteiligt.

Dank an das Förde Park Centermanagement, FRIESENKRONE aus Marne und Ingo Sörnsen vom Freienwill Krug.

Die nächste etwas größere Aktion sind die „Nordischen Steckrübentage“. Auch hier wird der DEHOGA Schleswig-Flensburg erneut in der Showküche aktiv sein. Bereits jetzt wird danach gefragt, so Hansen. Steckrüben, lecker zubereitet, sind natürlich auch etwas Besonderes.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Stele im Förde Park
Kreispräsident Ulrich Brüggemeier
Petra Nicolaisen (MdB) und Hans-Peter Hansen
Stadtpräsident Hannes Fuhrig und Hans-Peter Hansen

EINFACH NUR DANKE SAGEN!

Zu Beginn der Corona-Pandemie stellte Günter Blankenagel, DEHOGA Kreisverbandsgeschäftsführer und Inhaber der Firma FEWO 1846, Ferienwohnungen für die Rettungswagenbesatzungen zur Verfügung. Es war eine dezentrale Unterbringung gefordert und somit war dieses Problem weitgehend gelöst. Mit dem Kreis Schleswig-Flensburg wurde ebenfalls eine Vereinbarung getroffen, dass im „Ernstfall“ auch weitere Zimmer und Ferienwohnungen zur Verfügung gestellt werden.  Diese wurde – Gott sei Dank – bisher nicht in Anspruch genommen.

Um aber, stellvertretend für alle Kräfte, die in dieser Krisenzeit für die Bevölkerung ihren aufopferungsvollen Dienst geleistet haben, darüber hinaus die Wertschätzung des DEHOGA zu zeigen, wurden nach Beendigung beziehungsweise Beruhigung der Pandemie ein gemeinsames Essen ausgelobt.

Nun können wir zwar nicht von Beendigung, aber doch von Beruhigung sprechen.

Deshalb wollten Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting Voldewraa), Ingo Sörnsen (Freienwill Krug Freienwill) und Günter Blankenagel (FEWO 1846 Flensburg), allesamt Vorstandsmitglieder im DEHOA Kreisverband Schleswig-Flensburg, dieses weitere Versprechen einhalten.

Es gestaltete sich doch schwieriger als gedacht. Alle zusammen von einer Rettungs- beziehungsweise Feuerwehr Wache zusammen einzuladen, war organisatorisch sehr schwierig. Auch die seinerzeit bestehenden Corona-Auflagen hätten das nicht vereinfacht. 

So hat man, in Absprache mit Branddirektor Carsten Herzog, Leiter der Berufsfeuerwehr Flensburg, vereinbart, Grillpakete mit ALLEM DRUM und DRAM vorbei zu bringen.

Dies geschah nun – standesgemäß – mit dem Feuerwehr-Oldtimer „Pepe“ von Günter Blankenagel. Gleichzeitig auch Werbebotschafter für den DEHOGA Schleswig-Flensburg.

Unterstützt von den Firmen: Behn Getränke Flensburg, Böklunder-das Würstchen vom Lande, Flensburger Brauerei, Flensburger Fleischkontor und Huber Potatoes aus Tarp wurden einige Pakete zusammengestellt und im Innenhof der Flensburger Berufsfeuerwehr überreicht. Noch für den gleichen Abend wurde die erste „Grill-Party“ veranstaltet, wobei „Party“ nicht der richtige Ausdruck ist. Man habe Bereitschaft und könne jederzeit von diesen Köstlichkeiten wegalarmiert werden, so einer der Feuerwehrmänner. 

Am nächsten Tag erreichte eine Mail das DEHOGA-Büro, in dem sich noch einmal für die Grillpakete bedankt wurde. Man habe in Ruhe essen können – ohne Einsatz.

Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Foto von links: Rainer Schmidt – Christoph Müller – Carsten Herzog – Ingo Sörnsen – Günter Blankenagel – Hans-Peter Hansen (kniend)

Regionale Wirtschaft in der Krise – Blick nach vorn

Unter diesem Motto hatte Landrat Dr. Wolfgang Buschmann in das Kreishaus nach Schleswig geladen.

Obwohl im Sitzungssaal die Abstandsregeln eingehalten wurden, bestand der Hausherr auf Maskenpflicht. 

Dies sei zwar hinderlich, so der Landrat, aber in seinem Hause Vorschrift bei öffentlichen Sitzungen.

Vertreter unter anderem vom Arbeitgeberverband, Dr. Fabian Geyer, der IHK zu Flensburg Stefan Wesemann, Max Triphaus Ostsee Fjord Schlei und 

Hans-Peter Hansen vom DEHOGA Schleswig-Flensburg hatten die Möglichkeit in einem 5minütigen Statement die momentane Lage (Corona bedingt) zu erörtern.

Aus Berlin berichtete  die Bundestagsabgeordnete Petra Nicolaisen, Birthe Pauls aus der Landesregierung Kiel und Joscha Knuth aus der Region.

Hans-Peter Hansen gab die aktuellen Zahlen des DEHOGA bekannt, die vorher bereits von Herrn Wesemann kurz angerissen worden waren. 

Max Triphaus warnte vor einem erneuten Lockdown und konnte für das Jahr 2020 ebenfalls keine erfreulichen Zahlen nennen, für 2021 gebe es aber bereits jetzt dreifache Bucherzahlen.

Die Bundesregierung wolle den Wohlstand sichern und die Zukunftsfähigkeit stärken, so Petra Nicolaisen(MdB).

Zum Abschluss wagte Landrat Buschmann eine Prognose: Wir müssen jetzt wieder gut aufbauen und vorbereitet sein, falls ein neuer Shutdown kommen sollte. Der Schluss der Pandemie sei noch nicht absehbar.

Für die Verköstigung sorgte einmal mehr Jan Petersen mit seiner Mannschaft aus der Kantine im Kreishaus.

Text/Foto: hansen voldewraa/privat

Foto von links: Petra Nicolaisen (MdB)   Hans-Peter Hansen (DEHOGA)   Kreispräsident Ulrich Brüggemeier   Landrat Dr. Wolfgang Buschmann

Flensburgs Oberbürgermeisterin bietet enge Zusammenarbeit an

Auf Einladung von Bertram Föhles (Restaurant Ambiente Flensburg) traf man sich, mit dem gebührenden (Corona)Abstand, um über die

Landesverordnungen, sowie deren Umsetzung seitens der Stadt Flensburg zu sprechen.

Die Corona – Krise trifft uns Alle, begann die Oberbürgermeistern Simone Lange Ihre Begrüßungsrede und dankte gleichzeitig für die Einladung, der sie

gerne nachgekommen ist. Es liegt mir sehr daran, dass wir in dieser schwierigen Zeit eng zusammen arbeiten und ich möchte, dass wir Handlungssicherheit geben 

können. Sie sagte zu, dass die Stadt Flensburg bei den zahlreichen Trauungen für die Feiern in der Gastronomie explizit werben wird. Ich möchte nicht, dass es zu Corona bedingten Schließungen kommt, so die Verwaltungschefin weiter.

Es begleitete sie der Leiter des Ordnungsamtes in Flensburg, René Lewing, der zu einigen Punkten auch gleich die richtige Auskunft geben konnte.

Neben allgemeinen Themen, wurde auch die Problematik besprochen, wenn nach der langen Grenzschließung die Dänen wieder nach Flensburg einreisen dürfen.

In Dänemark besteht keine Mund-Nase-Maskenpflicht und auch die Abstandsregelung besagt, entgegen Deutschland (1,5 m), nur 1 m im Königreich. Man einigte sich darauf,

dass im Vorfeld bereits in Dänemark auf die Gegebenheiten hingewiesen werden sollte. Dies geschieht auch auf Anregung von Bernd Ries (Die Weinstube im Krusehof, Flensburg) gemeinsam

mit den Interessengemeinschaften des Handels in Flensburg. Es wurde über eine interessante App berichtet (von Bernd Ries), bei der mittels IQ-Code eine schnelle, unkomplizierte Anmeldung in Restaurants

und Gaststätten erfolgen kann. Diese App soll in Kürze den DEHOGA-Mitgliedern vorgestellt werden. Gegen eine Erhöhung der Preise, bedingt durch den Mehraufwand unter anderem an Desinfektionsmittel, sprach man sich einstimmig aus. Allerdings wurde auch

deutlich, dass die Mehrwertsteuerreduzierung für die Unterstützung der Gastronomie und Hotellerie gedacht ist und in den meisten Fällen nicht weitergegeben werden soll.

An der wirklich informativen Veranstaltung nahmen unter anderem Franz Dieter Weiß und Claudio Giuranna (Hansens Brauerei und San Marco, Flensburg), Falk Löschmann (Haus an der Treene, Tarp), Bernd Schlotfeld  (Brillant&Co, Flensburg) sowie Sönke Krüger (Stabsstelle Wirtschaft und internationale Zusammenarbeit, Stadt Flensburg) teil. Für den DEHOGA Schleswig-Flensburg folgte der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting) gerne der Einladung von Bertram Föhles. 

Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Foto: Mit dem gebührenden Abstand fand man sich auf dem Hof zum gemeinsamen Foto ein. 

von rechts: Bernd Schlotfeld   Oberbürgermeisterin Simone Lange   Claudio Giuranna   Hans-Peter Hansen   Bertram Föhles   Bernd Ries   Franz-Dieter Weiß  Sönke Krüger  Praktikantin der Oberbürgermeisterin   Falk Löschmann   René Lewing   Praktikant der Stadt Flensburg