10 Jahre Bistro „ODINFISCHER“

Karin Lehuniak wollte vor 10 Jahren andere Wege gehen. Nicht mehr jeden Morgen die vorgegebenen Arbeiten erledigen, sondern selbstbestimmt

aktiv werden. Man sprach seinerzeit von einer angenehmen „Freizeitbeschäftigung“ bei der man durchaus kreativ sein könne – aber auch ein wenig

selbstbestimmt.

Da ihr Mann Harald und auch Sohn Christopher Nebenerwerbsfischer sind und ihre Boote im Hafen von Langballigau liegen haben, wurde relativ

schnell gegenüber vom Anlegeplatz der Kutter eine Räumlichkeit gefunden. Frau Lehuniak wollte in der Sommersaison Fischbrötchen anbieten.

Anfangs als Geheim-Tipp gehandelt. Die Qualität der stets frisch aufgebackenen Brötchen und der ausgesucht guten fischigen Belage hatten sich schnell rumgesprochen und

bald war der Odinfischer in „fast“ aller Munde. Es wurde in kleinem Rahmen erweitert, eine Terrasse mit Blick auf den Hafen und den abendlichen Sonnenuntergang,

errichtet. Man könnte das Gefühl haben, dass zuerst die Urlauber auf die Spezialitäten der Lehuniaks aufmerksam geworden sind. Der Hafen von Langballigau und die

wunderschöne Umgebung sind immer mehr zu einem Ziel von Touristen, aber auch von Einheimischen, geworden.

So kam, was kommen musste. Im Bistro Odinfischer,  mittlerweile eine Institution, in vielen Fach-und Urlauberzeitungen stetig vertreten, dachte man über Veränderungen nach.

Die erste jetzt vollzogene: Zum 10jährigen Jubiläum, das gebührend gefeiert wurde mit Life Musik und Feuerwerk übernahm Christopher Lehuniak nun die Leitung.

Zusammen mit seiner Mutter, die er ein wenig entlasten möchte, wird es im Bistro weitergehen. Es sind auch jetzt bereits einige neue Pläne vorhanden, Betriebsabläufe und

auch das Gästewohl ein wenig zu aktualisieren. Wir haben viel vor, packen wir es an, so Christoper (Chris) Lehuniak voller Tatendrang.

Ein Besuch lohnt sich wirklich. Irgendwie findet sich, im fast immer ausgebuchten Bistro und auf der Terrasse, ein Platz. Bei einem Gläschen Wein, einem Flensburger Pils oder was auch immer,

in Verbindung mit einer leckeren Fischspezialität, lässt es sich hier gut aushalten.

Immer wieder findet der „Odinfischer“ Erwähnung im Fischbrötchen Report. Hier werden die besten 75 Fischbuden und Bistros an Nord-und Ostsee, sowie der Elbe aufgelistet.

Mittlerweile ist das Angebot jedoch weit über die beliebten Brötchen hinausgewachsen. Die Grüße und Glückwünsche des DEHOGA Schleswig-Flensburg überbrachten

der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting) und Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug).

Text/Foto: hansen voldewraa

Foto von links: Christopher und Karin Lehuniak

Bistro Odinfischer Terrasse

FISCH-Pokal – erfolgreiche Veranstaltung in der Hannah-Arendt Schule Flensburg

Jakobsmuscheln, Scampi in der Schale für die Vorspeise, Wolfsbarsch, Blattspinat und Spargel für das Hauptgericht, sowie Erdbeeren und Rhabarber für das Dessert

waren die Hauptbestandteile, die die Teilnehmer in ihrem Warenkorb, gesponsert von der Firma CITTI Flensburg, vorgefunden haben.

Die Aufgabe:  Ein dreigängiges Menü zu kochen.

Während es in der Küche um das leibliche Wohl der geladenen Gäste und eine gute Platzierung für die Teilnehmer ging, wurden im Restaurant der Schule

die Tische eingedeckt, die richtige Zuordnung der Gläser verlangt, Warenerkennung geprüft und Verkaufsgespräche geführt. Danach wurden die Kreationen aus der Küche serviert.

Johannes Hartwig und Swantje Boie (Hannah-Arendt Schule Flensburg) hoben das ruhige und professionelle Arbeiten der Teilnehmer hervor. Alle Azubis zeigten sich sehr teamfähig. Aufgrund des

Mitarbeiter-Mangels in den Betrieben konnten leider nur etwa die Hälfte der gemeldeten Teilnehmer am Wettbewerb teilnehmen. Das ist sehr schade, so Swantje Boie, aber in dieser Zeit

wird jede helfende Hand in den Betrieben benötig. Das muss und kann man auch verstehen. Hervor zu heben sei noch, dass auch zwei Migranten auf den vordersten Plätzen

landeten, das zeigt wie gut in vielen Fällen Integration und Ausbildung klappen. Insgesamt ein erfreuliches Ergebnis, auf dem man aufbauen kann.

Bei den Köchen belegte Tetiana Bielova aus dem „STRANDHOTEL GLÜCKSBURG“ mit ihrem Menü:

Jakobsmuscheln und Scampi mit zweierlei Gurke und Kräutersalat

*

Filet vom Wolfsbarsch mit Krebs-Pernodsauce, Nudel von Spargel und Crêpe-Spinatroulade

*

Mousse von Rhabarber mit Erdbeermond und Rhabarber-Erdbeerensorbet

den 1. Platz. Mariglen Baja vom Genießer Hotel „HISTORISCHER KRUG“ Oeversee errang  Platz zwei und über den 3. Platz freute sich Joudy Alhamo aus dem Restaurant „ODINS HADDEBY“.

Bei den REFAs und HOFAs gab es folgende Platzierungen:

1.Platz: Tobias Rupieper „STRANDHOTEL GLÜCKSBURG“ Glücksburg (Hofa)

2.Platz: Lena Carstens „STEINBERGER HOF“ Steinberg (Refa)

3.Platz: Anna Rohweder „RINGHOTEL WALDSCHLÖSSCHEN“ Schleswig (Hofa)

Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Foto von links:  Joudy Alhamo  . Mariglen Baja  Tetiana Bielova Tobias Rupieper  Lena Carstens  Anna Rohweder

Alte Kaffee-Rösterei ausgezeichnet

Besucht man in Flensburg die „Alte Kaffee-Rösterei“ in der Rote Straße, so fallen einem sofort die alten Holzträger und Balken ins Auge, die das Bild der Inneneinrichtung maßgeblich prägen. Den Eingang ziert eine alte Kaffeemühle, die noch per Hand betrieben werden kann. Ergänzt durch handbemalte, alte Kaffeebehälter aus Porzellan, auch Schütten genannt. In diesen imposanten Gefäßen lagern die Mischungen fachgerecht und behalten ihr ausgezeichnetes Aroma. Vor den Augen des Kunden wird die gewünschte Menge gemahlen. Der Mahlgrad ist davon abhängig, ob der Kaffee handgefiltert wird oder für die Maschine bestimmt ist, erklärt Andreas Tunger, Inhaber der Rösterei. Nur qualitativ hochwertige Kaffeekirschen werden verarbeitet, denn das ist die Voraussetzung für den gleichbleibend, außergewöhnlichen Geschmack, fährt er fort. Die in äquatornahen Gebieten wachsenden Kaffeepflanzen mögen warme, nicht zu heiße Tage und kühle, nicht zu kalte Nächte um prächtig zu gedeihen. Je höher das Anbaugebiet liegt, umso hochwertiger ist die Qualität der Kaffeekirsche. Durch langsames Wachstum in etwas kühlerer Temperatur bekommen die Bohnen mehr Geschmack und ein ausgereiftes Aroma.

Diese Eigenschaften prägen die Kaffeesorten, die man in der Alten Kaffee-Rösterei bekommt. Nicht nur für zu Hause, sondern auch im angrenzenden Café. Das Café ist etwas Besonderes. Bereits um 1900 wurden die Gebäude als Abspann- und Lagerhöfe genutzt. Waren wurden umgeschlagen oder gelagert. Viele dieser Höfe sind in der Rote Straße nicht nur erhalten geblieben, sondern liebevoll restauriert. Nicht das man beim Namen Rote Straße auf Hintergedanken kommt, der Name kommt von Rode Straße, Rodes Tor und bekam so im Verlauf den heutigen Namen, der für kleine Häuser, feine Höfe und edle Geschäfte, deren Bekanntheitsgrad über die Grenzen Flensburgs hinaus geht.

Und eben in dieser Straße finden Sie das beschriebene Café und die Rösterei. Nicht nur die Kaffeespezialitäten von Andreas Tunger werden hier serviert. Eine Auswahl Kuchen sowie handgemachte Pralinen runden das Angebot ab. Der Hausherr hat sich mittlerweile auch für erlesene Öle und Essig interessiert und bietet viele verschiedene, hochwertige Geschmacksrichtungen an. Das Schöne, man kann vor Ort gleich probieren.

Nun wurde die „Alte Kaffeerösterei“ vom FEINSCHMECKER ausgezeichnet. Seit diesem Jahr gehört sie zu den besten Röstereien Deutschlands. Eine Auszeichnung über die man sich sehr freut, zumal die bisher geleistete Arbeit dadurch zusätzlich gewürdigt wird.

Abschließend sei nicht vergessen zu erwähnen, dass Herr Tunger zertifiziertes Mitglied der Deutschen Röster Gilde ist. Deren Leitspruch: Qualität, Gesundheitsbewusstsein, Fairness und Nachhaltigkeit sowie Transparenz in seinem Betrieb Anwendung findet. Ein Emaille Schild hinter dem Verkaufstresen zeugt von der Mitgliedschaft in dieser besonderen Gilde. Es bereitet mir Freude, die verschiedenen Kaffeesorten täglich selber zu rösten und in feinen Mischungen so den ausgefallenen Geschmack zu finden. Es ist ein immer fortwährender Lernprozess, dem ich mich gerne unterziehe so der Herr der vielen Kaffeespezialitäten.

Ein Besuch lohnt sich.

Text/Fotos: hansen voldewraa

Foto: Andreas Tunger überprüft den Röstgrad

NORD JOB 2018 in Flensburg

Etwa 150 Aussteller und nahezu 5000 Besucher, dies ist die Bilanz der Nord Job 2018 in der FLENS-Arena in Flensburg.

Wie in den vergangenen Jahren gehörte auch der DEHOGA Schleswig-Flensburg zu den Ausstellern. In diesem Jahr waren

zum ersten Mal der neu gewählte Kreisausbildungswart Kim Babilonski (Strandhotel Glücksburg) sowie sein Stellvertreter

Dennis Winter(Royal Service) für den Ablauf verantwortlich. Unterstützt wurden die beiden von den AZUBIs:

Jonas Nerkamp (Hofa Hotel Alter Meierhof), Gonne Sönnichsen (Koch Hotel Historischer Krug Oeversee)und Florian Seeler (Hofa Hotel Alte Post Flensburg).

Bereits am Aufbau und der Dekoration des Messestandes konnte man eine Veränderung feststellen. Locker, leger und einfach einladend. Stehtische, kleine Sitzecke – einfach

und funktionell. Einladend, nicht ganz lächelte Kim Babilonski. Für das kommende Jahr haben wir bereits einige Änderungen notiert. So zum Beispiel einen

ansprechenden Fußboden, hier war der Hallenboden nicht gerade optimal. Wir werden noch so einige Sachen mehr ändern fügte auch

sein Stellvertreter Dennis Winter hinzu.

Trotz bestem Wetter war die Veranstaltung sehr gut besucht und auch an dem DEHOGA Stand gab es selten eine Verschnaufpause. Im 15 Minuten-Takt

erschienen die Schüler und es war ein wirkliches Interesse zu spüren. Bei der Vielfalt der Anbieter muss sich die Gastronomie auch einiges einfallen

lassen und das geschieht mittlerweile im Kreisverband. Jede sich bietende Gelegenheit wird genutzt, um auf den interessanten Beruf in der Gastronomie

hinzuweisen. Seien es Kooperationen mit Schulen, Auftritte in denselben, Herings-und Rübentage oder jetzt das neu geplante OKTOBER-Fest im Förde Park

Flensburg. Es wird immer versucht AZUBIs daran zu beteiligen, denn wer kann das Berufsbild den Jugendlichen besser vermitteln als bereits in der Ausbildung

befindliche junge Menschen.

Wir werden alles Erdenkliche und Sinnvolle unterstützen, das unseren Berufsstand weiterbringt so der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting), der

am ersten Messetag ebenfalls am Stand war.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Foto: Nordjob18: Dennis Winter im Gespräch mit Jenny Colpien aus der Theodor-Storm-Schule in Husum

Nordjob18 1: Immer gut besucht – der DEHOGA Stand

Perspektive Beruf für Flüchtlinge

Der DEHOGA ist weitgehend sehr aktiv in der Nachwuchsförderung. So auch der Kreisverband Schleswig-Flensburg.

Vor kurzem noch die erfolgreiche Nord Job und jetzt die

1. Fachmesse: Perspektive Beruf für Flüchtlinge in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit/Job-Center Flensburg.

Trotz der vielen Arbeit im eigenen Betrieb fand Kreisausbildungswart Kim Babilonski (Strandhotel Glücksburg) die Zeit an dieser

erstmalig veranstalteten Messe teilzunehmen und die verschiedenen Berufe in der Gastronomie vorzustellen. Etwa 500 Besucher

interessierten sich hauptsächlich für die Kochausbildung, viele erkundigten sich auch über den Ablauf eines „Ersten Qualitäts Jahres – EQJ“ mit

der anschließenden Möglichkeit den ausgewählten Beruf danach zu erlernen.

Die Teilnehmer an dieser 1. Fachmesse zeigten großes Interesse, sprachen fast alle ein – für die Ausbildung – ausreichendes deutsch, so

Babilonski. Er war sehr angetan von der Komplexität dieser Veranstaltung. Alle Flüchtlinge waren auf die Gespräche sehr

gut vorbereitet und es hat wirklich Freude bereitet, begeisterte sich Kreisausbildungswart weiter.

Nach diesem Erfolg steht es sicherlich außer Frage, dass sich die Veranstaltung zum festen Bestandteil zur Gewinnung von AZUBIs

etablieren wird.

Text/Foto: hansen/voldewraa

Foto Fachmesse: Überblick über einen Teil der anwesenden Flüchtlinge

Foto Kim: Kim Babilonski (Strandhotel Glücksburg) zeigt der Auszubildenden Hanna Andresen verschiedene Digestifs