29. Nordischen Steckrübentage eröffnet

Bereits 29 Jahre gibt es mittlerweile die Nordischen Steckrübentage im Fördenland, veranstaltet vom DEHOGA Schleswig-Flensburg.

Anfangs von Jens Larssen und Kollegen in Schleswig ins Leben gerufen, um die Vor – und Nachsaison zu beleben, lässt sich diese

Aktion nicht mehr wegdenken. Etwa 30 DEHOGA Mitgliedsbetriebe nehmen daran aktiv teil, indem sie bis Ende Oktober Gerichte

um die Steckrübe kreieren. Nicht nur das obligatorische Steckrübenmus mit Kasseler, Kochwurst, Schweinebacke, süßen und Bratkartoffeln,

sondern auch ganz ausgefallene Kreationen erfreuen sich mittlerweile einer großen Beliebtheit. Vom Landgasthaus bis zur Sterne-Küche,

diese Feldfrucht hat den Weg wieder zurück in die Küchen gefunden. Früher als „Arme Leute  Essen“ teilweise verpönt, können sich die

Einheimischen wie auch Touristen von der Vielfalt der Angebote überzeugen.

Das Hotel – Restaurant Strandleben, Schleibogen in Schleswig, vor einem Jahr eröffnet, war der Veranstaltungsort. Joscha Hofeldt, sein F&B Manager

Patrick Wilson sowie die gesamte Crew haben diesen Abend zu einem wirklich empfehlenswerten Event werden lassen.

Nach der Begrüßung durch den Kreisverbandsvorsitzenden Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting) und Vorstellung der neuen/alten Steckrübenkönigin

Joanna I (Joanna Rohwer), die die neue „Ehren Schärpe“ erhielt, war man sich im Saal einig – JOANNA, Du bist die BESTE!

Das gerne und mit viel Freude ausgeübte Ehrenamt musste Joanna beenden, da sich Nachwuchs einstellte. Mittlerweile zweifache Mutter, hat sie das Amt wieder aufgenommen.

Vielleicht etwas zeitlich eingeschränkter, aber mit der gleichen Freude, so die Steckrübenkönigin. Gerne werde ich den DEHOGA Schleswig-Flensburg und diese wundervolle

Aktion weiter begleiten.

Kreispräsident Ulrich Brüggemeier überbrachte die Grüße vom Kreis. Stadtpräsident Hannes Fuhrig aus Flensburg hatte auch eine interessante Begrüßungsrede

vorbereitet, konnte diese aufgrund einer Erkältung nicht zum Besten geben. Er bat um Verständnis und verweilte trotzdem einige Stunden im Kreise der

der Gäste.

IHK Präsident Rolf-Ejvind Sörensen nannte die Steckrübe eine ehrliche, sympathische Feldfrucht. Ich freue mich auf das gleich beginnende Essen, so der bekennende

Steckrüben-Fan.

DEHOGA Ehrenpräsident Peter Bartsch überbrachte die Grüße des Präsidiums aus Kiel. Präsident Axel Strehl wäre gerne dabei gewesen, leider fiel das Treffen

der norddeutschen DEHOGA Landesverbände in Hamburg auf den gleichen Termin. Ebenso konnte viele Politiker der Region nicht an diesem Fest teilnehmen,

da zeitgleich die Sitzungswoche in Berlin die Anwesenheit der Abgeordneten erforderte. Schleswigs Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen kam direkt von einer Ratsversammlung

und fast noch pünktlich schaffte es auch Johannes Callsen (MdL) der direkt aus Berlin anreiste. Steckrüben? Dafür nehme ich die Fahrt gerne in Kauf, so Callsen.

Hans-Peter Hansen versprach, die Eröffnung der 30. Steckrübentage 2019 so zu planen, dass keine anderen Termine auf den gleichen Tag fallen.

Nachdem Patron Joscha Hofeldt sein Haus vorgestellt hatte, wurde das Fest eröffnet, in diesem Jahr mit einem Büffet, bestehend aus Vorspeise, Rübenmus mal etwas anders und

einem vorzüglichen Dessertbüffet, zubereitet von Birgit Bomke und Maik Petri (Firma Wela-Trognitz).

Ein wirklich gelungener Abend, der allerdings nicht ohne die Unterstützung der Firmen in dieser Art hätte veranstaltet werden können, so Hansen. Er bedankte sich ausdrücklich bei:

Behn Getränke Eckernförde, Flensburger Fleischkontor, Flensburger Brauerei, Citti/CHEFS CULINAR, Moin Moin Flensburg, Brötzmann KG Kiel, Landschlachterei Burmeister Viöl,

Wela-Trognitz Fritz Busch GmbH & Co. KG – GV-Vertrieb Kaltenkirchen, Weingut Metzler, Weinagentur Thoma Kiel, Kaffee Speicherstadt Hamburg.

Text/Fotos: hansen/voldewraa/mika schwan

GENUG vom ABHÄNGEN? Jetzt Ausbildung klarmachen!

Dieser Spruch war in der Eingangshalle der Agentur für Arbeit in Flensburg zu lesen.

Ein Motto der BiZ Nacht. Zum dritten Mal veranstaltet, hat die Ausbildungsbörse nichts an Attraktivität eingebüßt.

Wie in den Jahren davor, war natürlich auch der DEHOGA Schleswig-Flensburg dabei.

Kreisausbildungswart Kim Babilonski (Strandhotel Glücksburg) und sein Stellvertreter Dennis Winter (Royal Service Flensburg) hatten das

„Format“ ein wenig verändert. Die Cocktailbar (nur alkoholfreie Getränke) und der DEHOGA Infostand, an dem es frische Créme Brülée gab,

wurden zusammengelegt und bildeten in der Halle einen schön anzusehenden Anlaufpunkt.

Die Vielzahl der Interessierten gab den beiden „Machern“ Recht und es war eine wirklich erfolgreiche Veranstaltung. Unterstützt wurden

Kim und Dennis von Tatjana Bielova, Azubi zur Köchin im Strandhotel Glücksburg. Kristina Petersen, Azubi zur Hofa, ebenfalls aus dem Strandhotel Glücksburg,

die die jungen Leute über „ihren“ Beruf informierten und die leckere Créme flambierten und servierten.

Janni Jürgensen und Calvin Güth, Azubis zum REFA bei der Firma Royal Service, von Dennis Winter, sorgten mit Cocktails – ohne Alkohol – für reges Interesse.

Diese BiZ Nacht hat uns sehr viel Freude bereitet, vielen Gleichaltrigen konnten wir Tipps geben und wir sind sicher, dass einige einen der tollen Ausbildungsmöglichkeiten

im Gastgewerbe oder Hotellerie in Erwägung ziehen, so die AZUBIs unisono.

Auch die Ausbildungswarte waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auf ein NEUES im Jahr 2019.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Foto BiZ Nacht von links: Kim Babilonski    Tatjana Bielova   Calvin Güth   Jannik Jürgensen   Dennis Winter  (Kristina Petersen fehlt auf dem Foto)

FREISPRECHUNG im Kreis Schleswig-Flensburg

In diesem Jahr war der altehrwürdige Königssaal im Restaurant Borgerforeningen, Flensburg, der Veranstaltungsort der diesjährigen

Freisprechung im Kreis Schleswig-Flensburg. In diesem Saal haben bereits gekrönte Häupter sich verwöhnen lassen, zuletzt die dänische Königin.

Nachdem der DEHOGA Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen die Gäste begrüßt hatte, richtete der neugewählte Stadtpräsident Hannes Fuhrig

die Grüße der Stadt Flensburg aus. Man merkte, dass Fuhrig sich ein wenig in der Gastronomie auskennt. Ein wichtiger Moment in ihrem Leben und sie werden jetzt in den Berufsstand

aufgenommen so der Stadtpräsident. Studiendirektor Johannes Hartwig von der Hannah-Arendt-Schule hat so einiges über die vergangenen Jahre zu berichten. 54 Azubis haben die

Prüfung bestanden und 13 mit einem zusätzlichen höheren Abschluss. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann, war nicht nur die Meinung des Studiendirektors. Man habe sich

für einen besonderen Beruf entschieden und das sei auch gut so. Fachkräfte werden dringend benötigt.

Nach der gemeinsamen Kaffeetafel überreicht Mette Lorentzen, Geschäftsbereichsleiterin Ausbildungsberatung und Prüfungskoordination der IHK die Zeugnisse, jedoch

nicht ohne vorher eine launige und pointierte Rede zu halten. Man merkte sofort, dass Mette, ihres Zeichens Dänin, es versteht die Jugend anzusprechen.

Nachdem den Ausbildern, Lehrern Eltern und auch der Prüfungskommission gedankt wurde, löste sich diese gelungenen Veranstaltung langsam auf.

Resümee: Im BORGERFORENINGEN, bei Sabrina und Torsten Millant lässt es sich gut feiern. Es wurden auch direkt Überlegungen angestellt, diese Art der Freisprechung beizubehalten

und in den folgenden Jahren ebenfalls den Königssaal zu reservieren.

Text/Foto: hansen voldewraa/schwan

Foto: 18 Stadtpräsident Hannes Fuhrig

Foto: 18 Die neuen Kolleginnen und Kollegen eingerahmt von: links-Mette Lorentzen – von rechts: Jens Ingwersen und  Johannes Hartwig

Foto 18 Saal: Blick in den vollbesetzten Königssaal

Internationale Grüne Woche Berlin  2019

Nach der Messe ist vor der Messe

Diesen Ausspruch nehmen die beteiligten DEHOGA Kreisverbände, der Bauernverband und das Ministerium sehr ernst.

Bereits im März traf man sich mit den Herren Bernd Christoph und Sven von der Geest, beide aus dem Ministerium (MELUND), um Manöverkritik zu üben,

aber auch um die Weichen für das Jahr 2019 zu stellen. Mit dabei die Kreisverbände Schleswig-Flensburg, Ostholstein, Rendsburg-Eckernförde, Steinburg und Plön.

Stefan Moese aus Winnemark und Michael Stöcken aus Karlsminde sind auch im kommenden Jahr als „Hintergrundköche“ während der gesamten Messetage dabei, unterstützen

die Kollegen und bewirten die geladenen Gäste in der Schleswig-Holstein Halle. Der Klöönschnack wird ebenfalls von den beiden Köchen vorbereitet.

Um ab 2020 die Schleswig-Holstein Halle und damit auch das Programm interessanter zu gestalten, traf man sich unlängst beim Bauernverband in Rendsburg um in einem gemeinsamen

Workshop Ideen zu sammeln und Details heraus zu arbeiten. Frau Dr. Kirsten Hess und der 1. Vizepräsident Klaus-Peter Lucht begrüßten die Teilnehmer ganz herzlich. Als dann gegen Abend die Ergebnisse

der Arbeit herausgefiltert wurden, war man sehr zuversichtlich, für 2020, aber auch bereits für 2019 gute Ansätze gefunden zu haben, um die IGW in der Schleswig-Holstein Halle

interessanter und moderner zu gestalten.

Über die endgültigen Maßnahmen und Entscheidungen wird noch zu berichten sein. Sicher, so Klaus-Peter Lucht sei, dass man Geld „in die Hand“ nehmen müsse. Das sei aber auch so

geplant. Für die DEHOGA Kreisverbände könnte das in 2019 bereits heißen, dass mittags etwas mehr Zeit für die Ausgabe der Spezialitäten zur Verfügung steht.

Sehr zufrieden ging man auseinander. Bereits am 13. September treffen sich die teilnehmenden Kreisverbände, sowie die Herren Christoph und von der Geest (MELUND) im DEHOGA Landeshaus in Kiel.

Hans-Peter Hansen (KV Schleswig-Flensburg) wird dort über die Ergebnisse des Work-Shops berichten. Außerdem werden die neuen Gerichte vorgestellt und somit kann die IGW Berlin „kommen“.

Text/Fotos: hansen voldewraa

Foto IGW Workshop – Bernd Christoph (MELUND)

Foto IGW 053 : Klöönschnack 2018 in der S-H Halle

Kartoffel-Pokal sehr erfolgreich

Eindecken, ein Verkaufsgespräch führen, wie immer das richtige Glas für das passende Getränk, Warenerkennung, Erkennen von Fehlern an einem eingedeckten Tisch und danach Service am „Gast“ (Ausbilder).

diese Aufgaben mussten die Teilnehmer beim diesjährigen Wettbewerb um den Kartoffel-Pokal in der Hannah-Arendt Schule Flensburg bewältigen. Gar nicht so einfach, da es für die meisten AZUBIs der erste „Wettkampf“

in ihrem noch jungen Berufsleben war.

Die angehenden Köche bekamen unter Anderem die Aufgabe, aus Räucherlachs, Kartoffeln und Gemüsevariationen etwas für den Gaumen und das Auge zu kreieren.

Bei den Köchen belegte Reza Khodarhaimi aus dem Hotel „ALTE POST“ Flensburg, Rang eins. Johanna Böckmann Platz zwei, sie macht  ihre Ausbildung im Ringhotel „WALDSCHLÖSSCHEN“ in Schleswig und aus dem „LANDGASTHOF NEUKRUG“ kommt

Rouven Christophersen, der den dritten Platz belegte.

Im Service konnte Marika Schmidt aus dem Ringhotel „WALDSCHLÖSSCHEN“ Schleswig mit ihrer Leistung überzeugen und belegte Platz eins. Platz zwei ging an Julia Jensen vom „STRANDHOTEL GLÜCKSBURG“ Glücksburg und aus dem Hotel „ALTE POST“ Flensburg

kommt der dritte Sieger, Florian Seeler. Allein die Tatsache dabei gewesen zu sein war für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis.

Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Foto: Teilnehmer am diesjährigen Kartoffel-Pokal

10 Jahre Bistro „ODINFISCHER“

Karin Lehuniak wollte vor 10 Jahren andere Wege gehen. Nicht mehr jeden Morgen die vorgegebenen Arbeiten erledigen, sondern selbstbestimmt

aktiv werden. Man sprach seinerzeit von einer angenehmen „Freizeitbeschäftigung“ bei der man durchaus kreativ sein könne – aber auch ein wenig

selbstbestimmt.

Da ihr Mann Harald und auch Sohn Christopher Nebenerwerbsfischer sind und ihre Boote im Hafen von Langballigau liegen haben, wurde relativ

schnell gegenüber vom Anlegeplatz der Kutter eine Räumlichkeit gefunden. Frau Lehuniak wollte in der Sommersaison Fischbrötchen anbieten.

Anfangs als Geheim-Tipp gehandelt. Die Qualität der stets frisch aufgebackenen Brötchen und der ausgesucht guten fischigen Belage hatten sich schnell rumgesprochen und

bald war der Odinfischer in „fast“ aller Munde. Es wurde in kleinem Rahmen erweitert, eine Terrasse mit Blick auf den Hafen und den abendlichen Sonnenuntergang,

errichtet. Man könnte das Gefühl haben, dass zuerst die Urlauber auf die Spezialitäten der Lehuniaks aufmerksam geworden sind. Der Hafen von Langballigau und die

wunderschöne Umgebung sind immer mehr zu einem Ziel von Touristen, aber auch von Einheimischen, geworden.

So kam, was kommen musste. Im Bistro Odinfischer,  mittlerweile eine Institution, in vielen Fach-und Urlauberzeitungen stetig vertreten, dachte man über Veränderungen nach.

Die erste jetzt vollzogene: Zum 10jährigen Jubiläum, das gebührend gefeiert wurde mit Life Musik und Feuerwerk übernahm Christopher Lehuniak nun die Leitung.

Zusammen mit seiner Mutter, die er ein wenig entlasten möchte, wird es im Bistro weitergehen. Es sind auch jetzt bereits einige neue Pläne vorhanden, Betriebsabläufe und

auch das Gästewohl ein wenig zu aktualisieren. Wir haben viel vor, packen wir es an, so Christoper (Chris) Lehuniak voller Tatendrang.

Ein Besuch lohnt sich wirklich. Irgendwie findet sich, im fast immer ausgebuchten Bistro und auf der Terrasse, ein Platz. Bei einem Gläschen Wein, einem Flensburger Pils oder was auch immer,

in Verbindung mit einer leckeren Fischspezialität, lässt es sich hier gut aushalten.

Immer wieder findet der „Odinfischer“ Erwähnung im Fischbrötchen Report. Hier werden die besten 75 Fischbuden und Bistros an Nord-und Ostsee, sowie der Elbe aufgelistet.

Mittlerweile ist das Angebot jedoch weit über die beliebten Brötchen hinausgewachsen. Die Grüße und Glückwünsche des DEHOGA Schleswig-Flensburg überbrachten

der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting) und Schatzmeister Ingo Sörnsen (Freienwill Krug).

Text/Foto: hansen voldewraa

Foto von links: Christopher und Karin Lehuniak

Bistro Odinfischer Terrasse

FISCH-Pokal – erfolgreiche Veranstaltung in der Hannah-Arendt Schule Flensburg

Jakobsmuscheln, Scampi in der Schale für die Vorspeise, Wolfsbarsch, Blattspinat und Spargel für das Hauptgericht, sowie Erdbeeren und Rhabarber für das Dessert

waren die Hauptbestandteile, die die Teilnehmer in ihrem Warenkorb, gesponsert von der Firma CITTI Flensburg, vorgefunden haben.

Die Aufgabe:  Ein dreigängiges Menü zu kochen.

Während es in der Küche um das leibliche Wohl der geladenen Gäste und eine gute Platzierung für die Teilnehmer ging, wurden im Restaurant der Schule

die Tische eingedeckt, die richtige Zuordnung der Gläser verlangt, Warenerkennung geprüft und Verkaufsgespräche geführt. Danach wurden die Kreationen aus der Küche serviert.

Johannes Hartwig und Swantje Boie (Hannah-Arendt Schule Flensburg) hoben das ruhige und professionelle Arbeiten der Teilnehmer hervor. Alle Azubis zeigten sich sehr teamfähig. Aufgrund des

Mitarbeiter-Mangels in den Betrieben konnten leider nur etwa die Hälfte der gemeldeten Teilnehmer am Wettbewerb teilnehmen. Das ist sehr schade, so Swantje Boie, aber in dieser Zeit

wird jede helfende Hand in den Betrieben benötig. Das muss und kann man auch verstehen. Hervor zu heben sei noch, dass auch zwei Migranten auf den vordersten Plätzen

landeten, das zeigt wie gut in vielen Fällen Integration und Ausbildung klappen. Insgesamt ein erfreuliches Ergebnis, auf dem man aufbauen kann.

Bei den Köchen belegte Tetiana Bielova aus dem „STRANDHOTEL GLÜCKSBURG“ mit ihrem Menü:

Jakobsmuscheln und Scampi mit zweierlei Gurke und Kräutersalat

*

Filet vom Wolfsbarsch mit Krebs-Pernodsauce, Nudel von Spargel und Crêpe-Spinatroulade

*

Mousse von Rhabarber mit Erdbeermond und Rhabarber-Erdbeerensorbet

den 1. Platz. Mariglen Baja vom Genießer Hotel „HISTORISCHER KRUG“ Oeversee errang  Platz zwei und über den 3. Platz freute sich Joudy Alhamo aus dem Restaurant „ODINS HADDEBY“.

Bei den REFAs und HOFAs gab es folgende Platzierungen:

1.Platz: Tobias Rupieper „STRANDHOTEL GLÜCKSBURG“ Glücksburg (Hofa)

2.Platz: Lena Carstens „STEINBERGER HOF“ Steinberg (Refa)

3.Platz: Anna Rohweder „RINGHOTEL WALDSCHLÖSSCHEN“ Schleswig (Hofa)

Text/Foto: hansen/voldewraa/privat

Foto von links:  Joudy Alhamo  . Mariglen Baja  Tetiana Bielova Tobias Rupieper  Lena Carstens  Anna Rohweder

Alte Kaffee-Rösterei ausgezeichnet

Besucht man in Flensburg die „Alte Kaffee-Rösterei“ in der Rote Straße, so fallen einem sofort die alten Holzträger und Balken ins Auge, die das Bild der Inneneinrichtung maßgeblich prägen. Den Eingang ziert eine alte Kaffeemühle, die noch per Hand betrieben werden kann. Ergänzt durch handbemalte, alte Kaffeebehälter aus Porzellan, auch Schütten genannt. In diesen imposanten Gefäßen lagern die Mischungen fachgerecht und behalten ihr ausgezeichnetes Aroma. Vor den Augen des Kunden wird die gewünschte Menge gemahlen. Der Mahlgrad ist davon abhängig, ob der Kaffee handgefiltert wird oder für die Maschine bestimmt ist, erklärt Andreas Tunger, Inhaber der Rösterei. Nur qualitativ hochwertige Kaffeekirschen werden verarbeitet, denn das ist die Voraussetzung für den gleichbleibend, außergewöhnlichen Geschmack, fährt er fort. Die in äquatornahen Gebieten wachsenden Kaffeepflanzen mögen warme, nicht zu heiße Tage und kühle, nicht zu kalte Nächte um prächtig zu gedeihen. Je höher das Anbaugebiet liegt, umso hochwertiger ist die Qualität der Kaffeekirsche. Durch langsames Wachstum in etwas kühlerer Temperatur bekommen die Bohnen mehr Geschmack und ein ausgereiftes Aroma.

Diese Eigenschaften prägen die Kaffeesorten, die man in der Alten Kaffee-Rösterei bekommt. Nicht nur für zu Hause, sondern auch im angrenzenden Café. Das Café ist etwas Besonderes. Bereits um 1900 wurden die Gebäude als Abspann- und Lagerhöfe genutzt. Waren wurden umgeschlagen oder gelagert. Viele dieser Höfe sind in der Rote Straße nicht nur erhalten geblieben, sondern liebevoll restauriert. Nicht das man beim Namen Rote Straße auf Hintergedanken kommt, der Name kommt von Rode Straße, Rodes Tor und bekam so im Verlauf den heutigen Namen, der für kleine Häuser, feine Höfe und edle Geschäfte, deren Bekanntheitsgrad über die Grenzen Flensburgs hinaus geht.

Und eben in dieser Straße finden Sie das beschriebene Café und die Rösterei. Nicht nur die Kaffeespezialitäten von Andreas Tunger werden hier serviert. Eine Auswahl Kuchen sowie handgemachte Pralinen runden das Angebot ab. Der Hausherr hat sich mittlerweile auch für erlesene Öle und Essig interessiert und bietet viele verschiedene, hochwertige Geschmacksrichtungen an. Das Schöne, man kann vor Ort gleich probieren.

Nun wurde die „Alte Kaffeerösterei“ vom FEINSCHMECKER ausgezeichnet. Seit diesem Jahr gehört sie zu den besten Röstereien Deutschlands. Eine Auszeichnung über die man sich sehr freut, zumal die bisher geleistete Arbeit dadurch zusätzlich gewürdigt wird.

Abschließend sei nicht vergessen zu erwähnen, dass Herr Tunger zertifiziertes Mitglied der Deutschen Röster Gilde ist. Deren Leitspruch: Qualität, Gesundheitsbewusstsein, Fairness und Nachhaltigkeit sowie Transparenz in seinem Betrieb Anwendung findet. Ein Emaille Schild hinter dem Verkaufstresen zeugt von der Mitgliedschaft in dieser besonderen Gilde. Es bereitet mir Freude, die verschiedenen Kaffeesorten täglich selber zu rösten und in feinen Mischungen so den ausgefallenen Geschmack zu finden. Es ist ein immer fortwährender Lernprozess, dem ich mich gerne unterziehe so der Herr der vielen Kaffeespezialitäten.

Ein Besuch lohnt sich.

Text/Fotos: hansen voldewraa

Foto: Andreas Tunger überprüft den Röstgrad

NORD JOB 2018 in Flensburg

Etwa 150 Aussteller und nahezu 5000 Besucher, dies ist die Bilanz der Nord Job 2018 in der FLENS-Arena in Flensburg.

Wie in den vergangenen Jahren gehörte auch der DEHOGA Schleswig-Flensburg zu den Ausstellern. In diesem Jahr waren

zum ersten Mal der neu gewählte Kreisausbildungswart Kim Babilonski (Strandhotel Glücksburg) sowie sein Stellvertreter

Dennis Winter(Royal Service) für den Ablauf verantwortlich. Unterstützt wurden die beiden von den AZUBIs:

Jonas Nerkamp (Hofa Hotel Alter Meierhof), Gonne Sönnichsen (Koch Hotel Historischer Krug Oeversee)und Florian Seeler (Hofa Hotel Alte Post Flensburg).

Bereits am Aufbau und der Dekoration des Messestandes konnte man eine Veränderung feststellen. Locker, leger und einfach einladend. Stehtische, kleine Sitzecke – einfach

und funktionell. Einladend, nicht ganz lächelte Kim Babilonski. Für das kommende Jahr haben wir bereits einige Änderungen notiert. So zum Beispiel einen

ansprechenden Fußboden, hier war der Hallenboden nicht gerade optimal. Wir werden noch so einige Sachen mehr ändern fügte auch

sein Stellvertreter Dennis Winter hinzu.

Trotz bestem Wetter war die Veranstaltung sehr gut besucht und auch an dem DEHOGA Stand gab es selten eine Verschnaufpause. Im 15 Minuten-Takt

erschienen die Schüler und es war ein wirkliches Interesse zu spüren. Bei der Vielfalt der Anbieter muss sich die Gastronomie auch einiges einfallen

lassen und das geschieht mittlerweile im Kreisverband. Jede sich bietende Gelegenheit wird genutzt, um auf den interessanten Beruf in der Gastronomie

hinzuweisen. Seien es Kooperationen mit Schulen, Auftritte in denselben, Herings-und Rübentage oder jetzt das neu geplante OKTOBER-Fest im Förde Park

Flensburg. Es wird immer versucht AZUBIs daran zu beteiligen, denn wer kann das Berufsbild den Jugendlichen besser vermitteln als bereits in der Ausbildung

befindliche junge Menschen.

Wir werden alles Erdenkliche und Sinnvolle unterstützen, das unseren Berufsstand weiterbringt so der Kreisverbandsvorsitzende Hans-Peter Hansen (Media&Gastro Consulting), der

am ersten Messetag ebenfalls am Stand war.

Text/Fotos: hansen/voldewraa

Foto: Nordjob18: Dennis Winter im Gespräch mit Jenny Colpien aus der Theodor-Storm-Schule in Husum

Nordjob18 1: Immer gut besucht – der DEHOGA Stand